Street Art Collaboration


Zeitenlauf: Street Art Collaboration an der Rostocker Laufhalle

Die Laufhalle am Leichtathletikstadion nahe der Kopernikusstraße ist ein zentrales und wichtiges Gebäude für den Rostocker Sport, aber auch für die Kultur. Denn lange schmückte die Fassade ein Wandgemälde, das Michelangelos „Erschaffung Adams“ rezitierte, mit den Jahren allerdings der Witterung zum Opfer fiel. Nun hat das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) nach umfangreicher Renovierung ein Projekt zur Gestaltung ins Leben gerufen, das vom 11. bis 14. September 2019 Gestalt annimmt.

Zur Street Art Collaboration treffen acht ausgewählte Künstlerpositionen der Urban Art Szene aus ganz Deutschland in Rostock aufeinander, um der über hundert Meter langen Fassade und damit diesem historischen Ort in freundschaftlicher Zusammenarbeit ein neues Gesicht zu verleihen. Neben dem in Rostock gut bekannten Künstler Sebastian Volgmann werden Various & Gould, DXTR von der Crew „The Weird“, Maja Hürst, Fehmi Baumbach und Christopher Kieling aus Berlin anreisen sowie Patrick Kochne alias Misous aus Dortmund und Joséphine Sagna aus Hamburg. Gemeinsam erarbeiteten die Künstlerinnen und Künstler während eines Workshops vor Ort drei Entwürfe.

Von einer Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Kunst und der Politik wurde der Siegerentwurf „Zeitenlauf“ ausgewählt. Schnelligkeit und Dynamik sind das Thema und verschiedene Sportarten, auch Parasport, sind in dem Wandbild zu entdecken. Zur Jury gehörten Steffen Bockhahn (Senator für Soziales, Jugend, Gesundheit, Schule und Sport), Dr.
Michaela Selling (Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen), Siegrid Hecht (KOE), Mandy Frank (1. LAV), Anna Silberstein (Künstlerin, Rostock), Phillipp Kienast (Freiraumgalerie, Halle/Saale) und Dr. Christina May (Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen).

Unter der Koordination der Hamburger Künstlerin und Kuratorin Jana Fux wird hier künstlerisch die Frage von Teamplay und Zusammenarbeit behandelt, genauer: wie ein Zusammenwirken verschiedener Gruppen sowie Wettstreitigkeiten friedlich und freundschaftlich ausgetragen werden können. Es entsteht ein Kunstwerk, das für jeden frei zugänglich ist und Anstoß geben kann, das Thema für sich zu hinterfragen und zu besprechen.

Wer die Fertigstellung hautnah miterleben möchte, ist herzlich zum STREET ART EVENT am Sonnabend, 14.September 2019, in der Zeit von 14 bis 22 Uhr zur Laufhalle, Kopernikusstraße 17, eingeladen. Die Besucherinnen und Besucher erwarten ein vielfältiges Programm der urbanen Kunst mit Street Art Workshops, einem spannenden Musikprogramm mit dem DJ Set Sucht&Ordnung und den Live Acts Escape, Fammelz67 sowie Marlow und Menia. Zu Fingerfood und Drinks gibt es die Möglichkeit, den Künstlerinnen und Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Ab halb neun präsentieren die Blackstreet Boys des Rotzfrech Cinema aus Erfurt abschließend den auch für den Oscar nominierten Dokumentarfilm „Augenblicke: Gesichter einer Reise“ (Visages Villages) von und über den französischen Street Artist JR. Der Eintritt ist frei.

Programmübersicht

TIME ATTACK
Street Art Festival
Sonnabend, 14. September 2019, von 14 bis 22 Uhr Einweihung des Murals „Zeitenlauf“ an der Laufhalle, Kopernikusstraße 17, 18057 Rostock Eintritt frei

14 Uhr
Meet & Greet mit den Künstler*innen
Fingerfood & Drinks

Street Art Workshops

15 bis 18 Uhr
Street Art und Graffiti
Offene Workshops ohne Anmeldung

15 bis 17 Uhr
How to stencil – Schablonentechnik
Anmeldung unter E-Mail: kulturamt@rostock.de oder Tel. 0381 381-2930

Live Acts

14 bis 18.30 Uhr
Sucht&Ordnung (DJ-Set)

18.30 bis 19 Uhr
Escape (live)

19 bis 19.30 Uhr
Fammelz67 (l
ive)

19.30 bis 20.30 Uhr
Marlow & Menia (live)

Street Art Film
20.30 Uhr
„Augenblicke – Gesichter einer Reise“
(JR & Agnès Varda, Frankreich 2017)

Veranstalterin, Kontakt und Informationen

Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen
E-Mail: kulturamt@rostock.de
www.rostock.de/street_art
#streetartrostock

Rostock - 10.09.2019
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock