Stadtdialog zum Zukunftsplan


762 Wünsche und Ideen für Rostocks Zukunft


In der ersten Beteiligungsphase des Stadtdialoges zum Zukunftsplan (Flächennutzungsplan) wurden insgesamt 762 Ideen für Rostocks Zukunft eingereicht und die Online-Befragung 645 mal ausgefüllt. Im ZUKUNFTS-FORUM am 19. Februar 2018 können Interessierte über die Beteiligungsergebnisse und die Ziele für den Zukunftsplan diskutieren.

Am Montag (19. Februar 2018) um 19.30 Uhr (Info-Markt ab 18.30 Uhr), startet in der Moya Kulturbühne (An der Jägerbäk 1, 18069 Rostock) das erste Beteiligungsforum zum Stadtdialog für den Rostocker Zukunftsplan (Flächennutzungsplan): Im ZUKUNFTS-FORUM können sich Interessierte an Info-Stationen über die Themen Wohnen, Wirtschaft, Mobilität, Soziales und Umwelt sowie über die Ergebnisse der ersten Beteiligungsphase austauschen und ihre Vorstellungen direkt äußern. Zudem werden Anlass, Ziele und die nächsten Schritte des Stadtdialoges vorgestellt.

In der ersten Online-Beteiligung vom 12. Januar bis zum 9. Februar wurden insgesamt 762 Ideen eingereicht. Die meisten Vorschläge (29 %) wurden zum Thema Wohnen eingereicht, gefolgt von Vorschlägen zu den Komplexen Mobilität (27 %), Umwelt (16 %), Soziales (11 %), Wirtschaft (4%) und Sonstige Themen (13 %). Die vertiefende Online-Umfrage mit rund 35 Fragen zu den fünf Leitthemen wurde 645 Mal ausgefüllt (nicht immer vollständig).

Auf www.zukunftsplan-rostock.de können alle Ideen weiterhin online eingesehen werden. Die Umfrage-Ergebnisse sind ab dem 20. Februar abrufbar. Insgesamt wurde die Website in der Beteiligungsphase von rund 3.300 Seitenbesuchern aufgerufen. Rund 280 Interessierte registrierten sich für den Mail-Newsletter zum Stadtdialog. Nur ein einziger Beitrag musste wegen eines Verstoßes gegen die Nutzungsregeln der Website entfernt werden.

„Wir freuen uns über die riesige Resonanz und die hohe Qualität der Beiträge in der ersten Beteiligungsphase. Das bestärkt uns darin, die Erarbeitung des Flächennutzungsplans vor allem als offenen Dialog mit der Stadtgesellschaft anzugehen“, sagt Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski. Auch Ralph Müller, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft, zeigt sich zufrieden:

„Die Beiträge belegen, mit wie viel Herzblut die Rostocker sich für ihre Stadt einsetzen. Wir sichten alle Beiträge und bereiten sie bis zu den Themen-Workshops im März und April auf.“

Interessierte können sich per Mail (info@zukunftsplan-rostock.de) oder telefonisch (040 43 09 47 55) für die Themen-Workshops anmelden: 20. März (Wohnen), 22. März (Wirtschaft), 5. April (Umwelt), 10. April (Mobilität), 16. April (Soziales). Die Workshops finden jeweils von 18.30 Uhr bis ca. 21 Uhr (Einlass und Info-Markt ab 18 Uhr) im Innerstädtischen Gymnasium, Goetheplatz 5/6, 18055 Rostock, statt.

Hintergrund

Was ist der Anlass für den Stadtdialog?

Die Hansestadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Bewohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Einwohnern befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?

Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewerbe? Wo sind welche Infrastrukturen? Wel che Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? Der FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?

Alle Beiträge (Online-Beteiligung, Mitmach-Tour, Veranstaltungen) werden gesichert und auf der Website öffentlich dokumentiert. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilfe an die Rostocker Politik übermittelt wird.

Wie geht es nach dem ERGEBNIS-FORUM weiter?

Mit dem Ergebnis-Forum endet diese Phase des Stadtdialoges. Anschließend wird ab 2019 zunächst mit der Erarbeitung des Vorentwurfs des Flächennutzungsplans begonnen. Dieser wird dann in weiteren Beteiligungsverfahren wieder öffentlich diskutiert.

Weitere Informationen:
www.zukunftsplan-rostock.de

Rostock - 16.02.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätststadt Rostock


Jetzt für die Themen-Workshops anmelden


Ab 20. März 2018 startet die zweite Beteiligungsphase des Stadtdialoges zum Zukunftsplan (Flächennutzungsplan): In fünf Workshops diskutieren Rostockerinnen und Rostocker die Leitziele und Kernfragen in den Themenfeldern Wohnen, Wirtschaft, Umwelt, Mobilität, und Soziales. Bislang haben sich rund 150 Interessierte angemeldet.

Die Termine im Einzelnen:

Workshop Wohnen: Dienstag, 20. März 2018
Workshop Wirtschaft: Donnerstag, 22. März 2018
Workshop Umwelt: Donnerstag, 5. April 2018
Workshop Mobilität: Dienstag, 10. April 2018
Workshop Soziales: Montag, 16. April 2018

Alle Workshops finden im Innerstädtischen Gymnasium statt (Goetheplatz 5/6, 18055 Rostock). Die Veranstaltungen starten jeweils um 18.30 Uhr und dauern bis ca. 21 Uhr. Bereits ab 18 Uhr können die teilnehmenden auf einem Info-Markt die bislang im Stadtdialog gesammelten Ideen sichten und mit den Fachplanern ins Gespräch kommen.

Interessierte werden gebeten, sich bis zwei Tage vor dem Workshop anzumelden (E-Mail: info@zukunftsplan-rostock.de, Tel. 040 43094755).

Nach Abschluss aller Themen-Workshops werden darauf aufbauend vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft mehrere Szenarien für die künftige Entwicklung der Stadt entworfen, die nach den Sommerferien online diskutiert und im September in einer großen Zukunfts-Werkstatt erörtert werden können.

Hintergrund

Was ist der Anlass für den Stadtdialog?

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Bewohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Einwohnerinnen und Einwohnern befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?

Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewerbe? Wo sind welche Infrastrukturen? Welche Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? Der FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?

Alle Beiträge (Online-Beteiligung, Mitmach-Tour, Veranstaltungen) werden gesichert und auf der Internetseite öffentlich dokumentiert. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilfe an die Rostocker Politik übermittelt wird.

Wie geht es nach dem ERGEBNIS-FORUM weiter?

Mit dem Ergebnis-Forum endet diese Phase des Stadtdialoges. Anschließend wird ab 2019 zunächst mit der Erarbeitung des Vorentwurfs des Flächennutzungsplans begonnen. Dieser wird dann in weiteren Beteiligungsverfahren wieder öffentlich diskutiert.

Weitere Informationen:
www.zukunftsplan-rostock.de

Rostock - 12.03.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock