Pflegefamilien gesucht


Informationsabend am 21. Februar


Manche Kinder können vorübergehend oder auch dauerhaft nicht bei ihren Eltern leben. Manchmal passiert das, weil Eltern so sehr belastet sind, dass sie die Bedürfnisse ihrer Kinder nicht wahrnehmen und ihnen damit schaden. In der Regel wollen die Eltern nicht ihre Kinder verletzen oder allein lassen. Manchmal fehlen familiäre Verbindungen, psychische Erkrankungen können eine Rolle spielen oder die Scham ist zu groß, sich Hilfe zu organisieren. Die Gründe können sehr unterschiedlich sein. Für solche Situationen werden in Rostock Familien gebraucht, die helfen und einspringen, wenn Familien mit ihren Kindern in großer Not sind.

Aktuell werden zum Beispiel für zwei Jungen (Geschwister, zehn und fünf Jahre alt) Menschen gesucht, die mit ihrer Familie einen sicheren Lebensort anbieten möchten. Die Kinder leben bereits seit zwei Jahren in einer Wohngruppe. Es gab intensive Bemühungen mit den Eltern, die Kinder wieder zu Hause unterzubringen. Dies wird aber in nächster Zeit nicht möglich sein. Die Jungs sind aufgeweckt und neugierig und wünschen sich, in einer liebevollen Familie leben können. Wichtig ist ihnen auch, weiterhin gut mit ihrer Mama im Kontakt zu sein.

Das Modell der Pflegefamilie ist eine Möglichkeit, Familien bei der Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen. Was es heißt, Pflegefamilie zu sein und wie es dazu kommt, ein Pflegekind bei sich in den Haushalt aufzunehmen, wird bei einem Informationsabend im Pflege-Familien-Zentrum der Caritas in der Kröpeliner Straße 16 am 21. Februar 2018 um 19 Uhr besprochen. Interessierte sowie Nachfragen sind herzlich willkommen, gern auch telefonisch unter der Rufnummer 0381 87736210 oder per E-Mail pflege-familien-zentrum@caritas-mecklenburg.de .

Rostock - 05.02.2018
Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock