Neuer Kontrollpunkt für mobile Navigation


Neuer Kontrollpunkt für mobile Navigation auf dem Rostocker Universitätsplatz

Auf dem Rostocker Universitätsplatz unmittelbar vor der Galerie „Rostocker Hof“ wurde heute von Universitäts-Rektor Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Wolfgang Isbarn, Behördenleiter des Landesamtes für innere Verwaltung, und Jan Wehnert, Abteilungsleiter Liegenschaftskataster, Geodatenmanagement, Gutachterausschuss im Kataster-, Vermessungs- und Liegenschaftsamt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, der vierte öffentliche Kontrollpunkt für mobile Navigation in Mecklenburg-Vorpommern eingeweiht.

Navigationsfähige mobile Geräte verwenden unterschiedliche Verfahren der Standortbestimmung mit ebenso unterschiedlichen Genauigkeiten. Mit dem nunmehr vierten Kontrollpunkt für mobile Navigation in Mecklenburg-Vorpommern lassen sich die Standortkoordinaten mobiler Geräte mit hochgenauen Koordinatenangaben des amtlichen Geoinformations- und Vermessungswesens des Landes Mecklenburg-Vorpommern überprüfen.

Die Bestimmung des eigenen Standortes mit einem mobilen Gerät wie dem Smartphone ist heute ein ganz alltäglicher Vorgang. Zahlreiche Apps wie Routenplaner, Wetter-Apps und Online-Kartendienste nutzen die Positionsbestimmung. Für einige Menschen ist die satellitengestützte Positionierung sogar zu einer Art Sport geworden: Beim „Geocaching“ suchen sie, unterstützt durch Handy oder Navigationsgerät, über vorgegebene Koordinaten und Wegebeschreibungen kleine Schätze. Bei allen Navigationsanwendungen taucht aber irgendwann die Frage nach der Genauigkeit des genutzten Gerätes auf.

Am Kontrollpunkt wurde eine Hinweistafel angebracht, die Angaben zu Geografische Koordinaten, Höhe und Bezugssystem sowie UTM-Koordinaten enthält.

Außerdem ist ein QR-Code mit dem Link zur Internetseite des Landesamtes für innere Verwaltung unter der Adresse http://www.laiv-mv.de enthalten. Hier finden Sie einen Flyer zum Kontrollpunkt sowie eine Anleitung zur Prüfung Ihrer Geräte.

Schwerin - 08.05.2019
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern und der Hanse- und Universitätsstadt Rostock