MV steigt auf


Anschubfinanzierung für Initiative zur Förderung des Radverkehrs

Am Donnerstag (14.09.2017) übergibt Infrastrukturminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 80.000 Euro in der Hansestadt Rostock für das Projekt „MV steigt auf! Gemeinsame Initiative fußgänger- und fahrradfreundlicher Kommunen und des Landes M-V zur Förderung der Nahmobilität“. Stellvertretend für den Initiativkreis zur Gründung einer Arbeitsgruppe fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) werden Rostocks Umweltsenator Holger Matthäus, Neustrelitz‘ Bürgermeister Andreas Grund und der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Mecklenburg-Vorpommern, Martin Elshoff, den Bescheid entgegennehmen.

Ziel der gemeinsamen Initiative von fußgänger- und fahrradfreundlichen Kommunen und dem Land Mecklenburg-Vorpommern ist vor allem die Förderung des Radverkehrs. Interessierte Städte und Gemeinden sowie Verbände sollen in der AGFK vernetzt werden und mit gemeinsamen Kampagnen den Radverkehr voranbringen.

Durch eine Arbeitsgruppe können die Kompetenzen in den Kommunen gebündelt und ausgebaut, das Bewusstsein für das Radfahren gestärkt, neue Ideen entwickelt und umgesetzt werden. Ein Vorteil des Netzwerks besteht darin, dass die Städte von den Erfahrungen anderer Mitgliedstädte profitieren und ihre Arbeit besser untereinander abstimmen können. Das konzentrierte Fachwissen ermöglicht u.a. eine fachlich qualifizierte Planung und Antragstellung beim Radwegebau.

In anderen Bundesländern hat sich ein solches Netzwerk bereits bewährt. Die Fördermittel sind eine Anschubfinanzierung und stammen aus dem Landestitel „Verbesserungen der Mobilität“.

Schwerin - 12.09.2017
Text: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung


MV steigt auf: Netzwerk sucht weitere Mitgliedskommunen

Ein neues Netzwerk aus Städten und Gemeinden will mit vereinten Kräften den Radverkehr in Mecklenburg-Vorpommern stärken. Landesenergieminister Christian Pegel, für Verkehr und Klimaschutz zugleich zuständig, übergab den Initiatoren heute (14.09.2017) einen Zuwendungsbescheid über 80.000 Euro. Damit soll die Arbeitsgemeinschaft „MV steigt auf! Gemeinsame Initiative fußgänger- und fahrradfreundlicher Kommunen und des Landes M-V zur Förderung der Nahmobilität“ ins Leben gerufen und in den ersten drei Jahren unterstützend finanziert werden.

„Mit einem solchen Netzwerk können die Kompetenzen in den Kommunen gebündelt und ausgebaut, ihr Bewusstsein für das Radfahren gestärkt, neue Ideen entwickelt und umgesetzt werden“, sagte der Minister bei der Übergabe des Bescheids im Rostocker Rathaus und fügte hinzu: „Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Kommunen, die als Baulastträger für einen Großteil der Radwege im Land zuständig sind, ihre Arbeit besser untereinander abstimmen können. Durch die Konzentration des Fachwissens wird ihnen eine qualifizierte Planung, Antragstellung und Erhaltung im Radwegebau erleichtert.“

Die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft, die mit Hilfe der Anschubfinanzierung in Rostock aufgebaut werden soll, kann dann z. B. Fördermittelanträge koordinieren und trägerübergreifende Projekte durchführen. „Mit der Zuwendung des Ministeriums können wir eine Projektstelle in der Geschäftsstelle finanzieren. Noch im November werden wir zu einer Gründungsveranstaltung einladen“, sagt Holger Matthäus. Rostocks Bau- und Umweltsenator hat das Projekt mit ins Leben gerufen. Neben Rostock haben Neustrelitz, Schwerin, Greifswald, Stralsund, Anklam und Bergen auf Rügen Interesse an einer Mitgliedschaft bekundet, dazu als Kooperationspartner verschiedene Institutionen im Land wie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), der Tourismusverband und die Verkehrswacht.

„In den meisten anderen Bundesländern haben sich solche Arbeitsgruppen längst etabliert. Ich bin sehr froh, dass wir in M-V jetzt nachziehen“, sagte der Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub ADFC, Martin Elshoff. Er betonte: „Radverkehrsförderung ist mehr als Radwegebau. Erforderlich sind aufeinander abgestimmte Konzepte und Maßnahmen für die·Infrastruktur, die Öffentlichkeitsarbeit und den Service für Radfahrer.“

Erste Projektideen für die Arbeitsgemeinschaft gibt es bereits: eine gemeinsame Kampagne, bei der sie mit Faltblättern, CityCards, Broschüren und einem Film fürs Radfahren und Zufußgehen als klimafreundliche und gesundheitsfördernde Fortbewegungsarten werben. Auch das jährliche Stadtradeln könnte in M-V künftig durch die Arbeitsgemeinschaft, in Zusammenarbeit mit dem Energieministerium, koordiniert werden.

Neustrelitz‘ Bürgermeister Andreas Grund, ebenfalls Mitinitiator der AG, warb bei der Entgegennahme des Zuwendungsbescheids: „Je mehr Städte und Gemeinden das Netzwerk mit Leben erfüllen, desto mehr können wir erreichen. Für unsere Einwohner genauso wie für unsere Gäste. Und nicht zuletzt für unsere Umwelt.“

Kontakt zur Arbeitsgemeinschaft „MV steigt auf“:

Hansestadt Rostock
Mobilitätskoordinator
steffen.nozon@rostock.de
Tel: 0381 381 6002

Schwerin - 14.09.2017
Text: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

MV Steigt auf

(Foto: AGFK MV)


MV steigt auf - Erstes Treffen vom Initiativkreis der AGFK MV setzt mit mehr als 20 Teilnehmern neue Impulse

Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Kommunen Mecklenburg-Vorpommern (AGFK MV) nimmt Fahrt auf. Das sich in Gründung befindende Netzwerk hatte am 12. Dezember zum 1. Arbeitstreffen des Initiativkreises nach Rostock eingeladen. Mit mehr als 20 Anmeldungen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern stieß die Veranstaltung schon im Vorfeld auf große Resonanz. Vertreter aus sechs Städten, einem Landkreis, sechs Beirats-Institutionen sowie dem Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung (EM MV) waren vor Ort und diskutierten über die zukünftige Agenda der Arbeitsgemeinschaft.

Zum 1. November 2017 konnte die neu geschaffene Stelle eines Projektkoordinators für die AGFK MV besetzt werden. Damit konnte die Arbeit für das Projekt beginnen, welches im Hintergrund bereits seit längerer Zeit vorbereitet worden ist. Eine Förderung über 80.000 Euro für die kommenden zwei Jahre durch das Energieministerium ermöglicht nun die Finanzierung der neuen Stelle. Die Hansestadt Rostock stellt einen Arbeitsplatz und somit wichtige organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen zur Verfügung.

Holger Matthäus, Senator für Bau und Umwelt in der Hansestadt Rostock, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Rostock: „Ich bin froh über die Förderung des Projektes durch das Land. Wir werden mit dem Netzwerk den Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen intensivieren und in Politik, Verwaltung und bei den Menschen das Bewusstsein für das Radfahren stärken.“

Steffen Nozon, Leiter der Stabsstelle Mobilitätsmanagement bei der Hansestadt Rostock, zeigte sich sehr erfreut über die Unterstützung und die rege Resonanz beim Auftakttreffen: „Über Jahre hinweg hat die Hansestadt Rostock gemeinsam mit anderen Initiatoren wie der Universitäts- und Hansestadt Greifswald und dem ADFC M-V an der Idee einer AGFK für das Land gearbeitet. Insofern ist es konsequent, dass der Projektkoordinator hier bei der Stadtverwaltung angesiedelt ist. Ich freue mich, dass nun die konkrete Arbeit beginnt und wir gemeinsam im neuen Jahr die ersten Kampagnen realisieren.“ Neben ersten Entscheidungen, z.B. über ein zukünftiges Logo, diente das Treffen vornehmlich dem Kennenlernen und Austausch sowie dem Sammeln von ersten Ideen und Projekten, die in den kommenden Jahren verfolgt werden sollen.

Bei dem Arbeitstreffen stellte sich auch der neue Projektkoordinator Tim Birkholz den anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Initiativkreises vor. Birkholz verfügt über langjährige berufliche und ehrenamtliche Erfahrung als Radverkehrsexperte. „Ich möchte mich beim Initiativkreis für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freue mich, meine gesammelten Erfahrungen für die Belange des Radverkehrs nun in Mecklenburg-Vorpommern einzubringen.“

Die „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Kommunen Mecklenburg-Vorpommern MV“ besteht derzeit aus einem Initiativkreis mit den sieben Städten Schwerin, Rostock, Stralsund, Greifswald, Anklam, Neustrelitz und Bergen auf Rügen. Ziel und Zweck der neuen Arbeitsgemeinschaft ist die Vernetzung, Unterstützung und der fachliche Austausch sowie die Bündelung und der Ausbau von Kompetenzen beim Radverkehr. Außerdem soll die Relevanz und Sichtbarkeit des Radverkehrs auf politischer Ebene gestärkt werden. Sowohl Alltags- als auch Tourismusverkehr soll durch diesen Zusammenschluss eine Stärkung erfahren.

Interesse an der Mitwirkung in einem Beirat haben u.a. der ADFC-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, die Landesverkehrswacht, der Städte- und Gemeindetag, der Tourismusverband und das Energieministerium bekundet. Als Vorreiter gelten die Bundesländer Nordrhein-Westfahlen, Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen, wo es bereits seit vielen Jahren ähnliche Arbeitsgemeinschaften gibt. Ebenfalls gestartet sind Arbeitsgemeinschaften in den Ländern Thüringen, Hessen, Brandenburg und Schleswig-Holstein.

Linktipps:

AGFK in Brandenburg
www.agfk-brandenburg.de

AGFK in Baden-Württemberg
www.agfk-bw.de


MV steigt auf! Die fünf größten Städte Mecklenburg-Vorpommerns sind jetzt Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für fahrradfreundliche Kommunen


Die fünf größten Städte Mecklenburg-Vorpommerns sind jetzt Mitglied in der noch jungen Arbeitsgemeinschaft für fahrradfreundliche Kommunen MV (AGFK MV). Neubrandenburg, die drittgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, konnte als neues Mitglied im Initiativkreis der AGFK begrüßt werden.

Wenige Monate nach Aufnahme ihrer Arbeit verzeichnet die noch junge Arbeitsgemeinschaft für fahrradfreundliche Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern (AGFK MV) bereits einen ersten Zuwachs. Neues Mitglied bei den Kommunen ist die Stadt Neubrandenburg, mit rund 65.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die drittgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Beitritt von Neubrandenburg sind nun die fünf größten Kommunen des Landes Mitglied im Initiativkreis der AGFK MV.

Silvio Witt, Oberbürgermeister von Neubrandenburg, will die Situation für Radfahrerinnen und Radfahrer in seiner Stadt weiter verbessern: „In der Arbeitsgemeinschaft können wir Erfahrungen und Ideen mit anderen Kommunen im Land austauschen. Wir arbeiten derzeit an neuen Mobilitäts- und Klimaschutzkonzepten für Neubrandenburg. Der Radverkehr wird dabei eine wichtige Komponente sein.“ Zuvor hatten sich bereits die Städte Rostock, Schwerin, Greifswald, Stralsund, Neustrelitz, Anklam und Bergen auf Rügen der Arbeitsgemeinschaft angeschlossen.

In der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist die Projektkoordination für die AGFK MV angesiedelt. Der in Rostock für Bau- und Umweltfragen zuständige Senator Holger Matthäus unterstreicht: „Der Blick über die eigenen Stadtgrenzen hinweg bringt nicht nur viele Anregungen und neue Ideen. Wir wollen unsere Aktivitäten noch besser als bisher vernetzen und so unseren Beitrag als Kommunen für einen bewussteren Umgang mit den Umweltressourcen leisten.“

Weiterführende Links:
www.agfk-mv.de
www.neubrandenburg.de
www.radregion-rostock.de

Rostock / Neubrandenburg - 23.04.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock / Pressestelle Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am Tollensesee