Einzelhandel bleibt zunächst terminfrei offen


Pilotstadt Rostock bereitet digitale Schnelltesterfassung vor – OB appelliert eindringlich an umsichtiges Handeln der Rostockerinnen und Rostocker

Rostocks Einzelhandel öffnet weiterhin ohne Terminanmeldung. Ab dem 10. April ist dann zusätzlich der laut Landesverordnung erforderliche Nachweis in Form eines negativen Testergebnisses für die Nutzung des Einzelhandels und körpernaher Dienstleistungen vorzuzeigen. Rostock setzt als Vorreiter auf smarte digitale Lösungen und wird ein digitales Verfahren einführen, um Testergebnisse für Bürgerinnen und Bürger einfach und schnell digital zur Hand zu haben ohne Zettelwirtschaft. „Auch dies ist Teil unserer Smile City, die auf smarte Technologien setzt“, unterstreicht der OB.

Mit Unterstützung der Apotheken, der OstseeSparkasse (Ospa) und der Veranstaltungsbranche werden zum 10. April mehrere Testzentren in der Stadt errichtet, in denen Schnelltests vorgenommen werden können, so beispielsweise in der Ospa-Filiale in der Warnowallee in Lütten Klein und in Containern vor dem Hotel Radisson Blu in der Innenstadt sowie in den beteiligten Apotheken. Die Stadtverwaltung geht zusätzlich als Vorbild voran und wird die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig testen und mit dem neuen Verfahren ein zertifiziertes digitales Testergebnis ausstellen. „Mit diesen Erfahrungen können wir anderen Unternehmen ein Konzept vorlegen, wie regelmäßiges Testen einheitlich möglich ist“, erläutert Claus Ruhe Madsen.

„Uns war klar, dass wir mit steigenden Inzidenzen auch in Rostock rechnen müssen. Deutschlandweit sehen wir diese Entwicklung auch in Regionen, in denen keine Öffnungen vorgenommen wurden“, unterstreicht Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen. „Durch Einführen des kostenlosen, wöchentlichen Bürgertests und die gestiegene Verfügbarkeit von Selbsttests finden wir nun auch Fälle, die wir vorher nicht gesehen haben. Damit müssen wir umgehen.“ Ziel ist es nun auf unterschiedlichen Wegen Informationen und Wissen zu sammeln, um ein Leben auch mit Corona zu ermöglichen, unter anderem mit der Erprobung von digitalen Lösungen wie der Luca-App zur Kontaktnachverfolgung oder Climedo, einem digitalen Quarantäne-Symptom-Tagebuch, sowie dem Ausbau des Schnelltestangebots.

Diese Informationen bilden die Grundlage für eine tägliche Situationsanalyse, um Bildung, Handel und Sport verantwortungsvoll zu ermöglichen. „Auf dieser Basis wollen wir die Landesverordnung mit Augenmaß umsetzen, schnell das Infektionsgeschehen bewerten und sofort auf Entwicklungen reagieren. Dazu schauen wir uns die Lage täglich an und werden nicht zögern, jederzeit zu handeln und Maßnahmen zu ergreifen“, so OB Claus Ruhe Madsen. Er appelliert zugleich eindringlich an alle Rostockerinnen und Rostocker, mit umsichtigem und verantwortungsvollem Verhalten diesen gemeinsamen Weg mitzugehen.

„Nutzen Sie die Testangebote, machen Sie mit bei der Luca-App und vergessen Sie vor allem eines nicht: auch ein negatives Schnelltestergebnis ist kein Freibrief, die AHA-L-Regeln zu ignorieren. Es gilt weiterhin: Wachsam bleiben!“, appelliert der OB an die Rostockerinnen und Rostocker auch mit Blick auf die Osterfeiertage. „Passen wir weiter aufeinander auf, auch und gerade bei privaten Treffen. Es kommt auf uns alle an, nur gemeinsam werden wir es schaffen, einen Weg mit Corona zu ermöglichen!“ Für Fragen rund um die Pandemie sind aktuelle Infos unter www.rostock.de/pandemie jederzeit abrufbar.

Rostock - 01.04.2021
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock