Bürgerbeteiligungs-Leitfaden


Arbeitsgruppe erarbeitet Bürgerbeteiligungs-Leitfaden


Wie kann man in Rostock an städtischen Entscheidungen beteiligen? Welche Mitsprache ist wann möglich? Darüber diskutierten gestern Abend (21. März 2018) insgesamt 24 Rostockerinnen und Rostocker während der ersten Sitzung der dafür gegründeten Arbeitsgruppe für einen Leitfaden Bürgerbeteiligung. Unter Moderation von Julia Fielitz und Kerstin Großbröhmer von der Berliner Zebralog GmbH & Co KG wurden zunächst der Auftrag der Gruppe diskutiert und mögliche Schwerpunkte der Arbeit, die nach insgesamt sieben Terminen Ende des Jahres 2018 zu einem Entwurfspapier führen soll.

Auf einen Aufruf hin hatten sich insgesamt 50 Rostockerinnen und Rostocker gemeldet. Mit Unterstützung des Rostocker Vereins Kreativsaison e.V. wurden je sechs Vertreterinnen und Vertreter aus der in Vereinen und Institutionen organisierten Rostocker Zivilgesellschaft, sechs nicht für eine Interessengruppe sprechende Rostockerinnen und Rostocker, sechs Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik sowie sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zur Mitarbeit in dem Gremium eingeladen.

Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters und selbst Mitglied der Arbeitsgruppe, unterstrich während der Sitzung: „Rostock wächst weiter und darauf müssen wir uns einstellen. Über die gesetzlichen Verfahren hinaus geltende, klar geregelte Verfahren zur Bürgerbeteiligung können dabei helfen, Verständnis zu wecken und die Akzeptanz zu erhöhen.“

Für die Mitglieder der Arbeitsgruppe stehen Transparenz und das Gefühl, ernst genommen zu werden, im Mittelpunkt der Ziele eines Rostocker Leitfadens. Um diesen Gedanken auch im Prozess der Erarbeitung des Entwurfes für ein solches Dokument zu entsprechen, wurde gestern eine Internetseite freigeschaltet, die allen Interessenten ermöglichen soll, den Arbeitsprozess der Gruppe inhaltlich zu begleiten. Bürgerforen am 26. Mai und 16. November 2018 sowie ein Online-Dialog im November runden den Diskussionsprozess ab.

Informationen und weitere Termine unter:
www.leitfaden-rostock.de

Rostock - 22.03.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Transparenz steht im Mittelpunkt der Erarbeitung eines Leitfadens zur Bürgerbeteiligung

Vorbereitung für öffentliches Bürgerforum am 26. Mai hat begonnen


Wie kann man sich in Rostock an städtischen Entscheidungen beteiligen? Welche Mitsprache ist wann möglich? Diese Fragen waren auch während der zweiten Sitzung der Arbeitsgruppe für einen Leitfaden Bürgerbeteiligung gestern (am Mittwoch, 25. April 2018) bestimmender Kern der Diskussionen zwischen den 24 Rostockerinnen und Rostockern, die für eine Mitarbeit in diesem Gremium ausgewählt wurden. Unter Moderation von Julia Fielitz und Kerstin Großbröhmer von der Berliner Zebralog GmbH & Co KG wurden Fragen der künftigen Zusammenarbeit in der Gruppe und Schwerpunkte der Öffentlichkeitsarbeit diskutiert. So ging es auch um Inhalte des für den 26. Mai 2018 ab 14 Uhr geplanten öffentlichen 3. Bürgerforums. Darüber hinaus ging es um geplante Experteninterviews, die den Prozess flankieren werden. Schwerpunkt der Diskussion in der AG war der notwendige schnelle Einstieg in die Arbeit am Leitfaden; auch in Anbetracht der geplanten Fertigstellung eines Entwurfes bis zum Spätherbst. Weiterhin ist die Einbeziehung der Rostockerinnen und Rostocker, vor allem auch der jüngeren Menschen in den Arbeitsprozess ein wichtiges Thema von Beginn der Diskussion an.

„Wir sind begeistert, wie die Mitglieder der AG bereits die konkrete Arbeit am Leitfaden beginnen. Hier ist viel Engagement und Wissen vorhanden, das für unseren gemeinsamen Prozess sehr wertvoll ist“, so Julia Fielitz nach der zweiten Sitzung.

Für die Mitarbeit in der AG hatten sich im Februar insgesamt 50 Rostockerinnen und Rostocker gemeldet. Mit Unterstützung des Rostocker Vereins Kreativsaison e.V. wurden je sechs Vertreterinnen und Vertreter aus der in Vereinen und Institutionen organisierten Rostocker Zivilgesellschaft, sechs nicht für eine Interessengruppe sprechende Rostockerinnen und Rostocker, sechs Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik sowie sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zur Mitarbeit in dem Gremium eingeladen.

Auf einer speziellen Internetseite wird der laufende Arbeitsprozess des Gremiums detailliert und kontinuierlich transparent gemacht. Nach weiteren Terminen der AG sowie einem 4. Bürgerforum und einem Onlinedialog im November soll Ende des Jahres 2018 ein Entwurfspapier präsentiert und der Bürgerschaft zur Beschlussfassung bis zum Sommer 2019 unterbreitet werden.

Informationen und weitere Termine unter:
www.leitfaden-rostock.de

Rostock - 26.04.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Vorbereitung für öffentliches Forum über Bürgerbeteiligung am 26. Mai

Um ein breites Spektrum an Meinungen der Rostockerinnen und Rostocker zu den Formaten künftiger Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung in der Stadt zu erhalten, wurden heute (9. Mai 2018) an unterschiedlichen Standorten in Rostock ein Beteiligungstisch und vier Beteiligungstafeln installiert. Der Beteiligungstisch steht in der Halle des Rostocker Rathauses, Neuer Markt 1. Beteiligungstafeln sind zu finden im Rostocker Freizeitzentrum in der Reutershäger Kuphalstraße 77, im Lütten Kleiner Warnow Park in der Rigaer Straße 5, im Stadtteil- und Begegnungszentrum Schmarl, Am Schmarler Bach 1, und im Handarbeitsladen in Toitenwinkel, Albert-Schweitzer-Straße 23. An diesen Orten haben nun alle Rostockerinnen und Rostocker die Möglichkeit, sich zu informieren und ihre Meinungen vor Ort einzubringen. Die Tafeln werden im Laufe des Prozesses aktualisiert und mit neuen Inhalten bestückt. Die ersten Rückmeldungen werden auch schon für das dritte öffentliche Bürgerforum am 26. Mai 2018 ausgewertet und verwendet.

Am Samstag, den 26. Mai von 14-18:30 Uhr findet ein öffentliches Bürgerforum in der Aula der Musikschule (Wallstr. 1, 18055 Rostock) statt, indem sich alle Rostockerinnen und Rostocker aktiv in die Entwicklung des Leitfadens einbringen können.

Diskutiert werden soll u.a. folgende Fragen: Wie können Rostockerinnen und Rostocker selbst eine Beteiligung vorschlagen? Wer könnte zukünftig die Beteiligung in Rostock koordinieren: Ein Büro für Bürgerbeteiligung, eine Koordinierungsstelle? Über welche Art der städtischen Vorhaben und Projekte möchten die Einwohnerinnen und Einwohnern informiert werden?

Die Geschäftsstelle und externen Prozessbegleiterinnen der Zebralog GmbH laden alle Rostockerinnen und Rostocker herzlich ein, an dem 3. Bürgerforum zum Leitfaden teilzunehmen und sich an den Beteiligungstafeln einzubringen. Auf der Internetseite www.leitfaden-rostock.de wird der laufende Arbeitsprozess des detailliert und kontinuierlich transparent gemacht.

Für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird derzeit ein Entwurf für einen Leitfaden oder eine Satzung für Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung erarbeitet. In diesem sollen verbindliche und klare Regeln festgehalten und die zukünftige Umsetzung dargestellt werden. Der Leitfaden ist für alle Einwohnerinnen und Einwohner Rostocks gedacht und gilt natürlich auch für Politik und Verwaltung sowie für Verbände und alle Akteure auf kommunaler Ebene.

Seit März 2018 trifft sich monatlich eine 24-köpfige Arbeitsgruppe aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung, um einen Leitfadenentwurf in einem etwa einjährigen Prozess zu erarbeiten. Nach weiteren Terminen der AG sowie einem 4. Bürgerforum und einem Onlinedialog im November soll Ende des Jahres 2018 ein Entwurfspapier präsentiert und der Bürgerschaft zur Beschlussfassung bis zum Sommer 2019 unterbreitet werden.

Informationen und weitere Termine unter:
www.leitfaden-rostock.de

Rostock - 09.05.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Mitsprache bei der Erarbeitung eines Umwelt- und Freiraumkonzeptes

Bürgerbeteiligungsveranstaltungen im September und Oktober geplant


Rostock wächst! Prognostiziert wird ein Zuwachs von 25.000 Einwohnern bis zum Jahre 2035. Damit verbunden ist ein zusätzlicher Bedarf an Wohnraum, sozialer Infrastruktur und Nahversorgungsangeboten. Zusätzlich müssen auch Rostocks Grün- und Freiflächen im Bestand gesichert, aufgewertet und neu entwickelt werden, um die Lebensqualität der Hanse- und Universitätsstadt in Zukunft zu sichern. Rostocks vielfältige Umweltqualitäten, wie die günstige bioklimatische Situation aufgrund der Nähe zur Ostsee und die Überflutungsvorsorge bei Hochwasser müssen bei einer zukünftigen Stadtentwicklung erhalten und gestärkt werden.

Das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege sowie das Amt für Umweltschutz haben das Landschaftsarchitekturbüro gruppe F mit der Erarbeitung eines Umwelt- und Freiraumkonzeptes beauftragt. Aufgabe ist die Sicherung und Förderung der Lebensqualität Rostocks für aktuelle und zukünftige Generationen. Hierfür wird ein strategisches Konzept der Freiraumentwicklung formuliert, welches als Orientierungsrahmen für Verwaltung und Politik dienen soll, um urbanes Grün und seine vielfältigen Qualitäten zu erhalten und zu entwickeln.
Auf Grundlage einer umfassenden Bestandsanalyse von Boden, Wasser, Klima, Flora und Fauna, aber auch der Erholungsfunktion sowie des Stadt- und Landschaftsbildes, werden die sensiblen und wertvollen Grün- und Freiräume Rostocks identifiziert.

Da das Umwelt- und Freiraumkonzept in enger Abstimmung mit dem Zukunftsplan Rostock steht, werden Empfehlungen für Flächen zur Nachverdichtung durch Wohnbebauung formuliert sowie Aussagen zu Tabubereichen getroffen, die für die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch die Natur erhalten und entwickelt werden sollen. Zusätzlich werden grüne Leitziele formuliert, die dazu beitragen, Herausforderungen beispielsweise im Zuge der Nachverdichtung, des Klimawandels sowie des Verlustes von biologischer Vielfalt zu bewältigen.

Des Weiteren erfolgt eine Analyse der Stärken, Schwächen, Potentiale und Risiken der Umweltsituation und des Freiraumsystems in Rostock. Auf dieser Grundlage werden Richtwerte und Ziele formuliert, die dazu beitragen sollen, die Versorgungssituation und die Qualität des „Grünen Kapitals“ der Stadt zu verbessern.

Im Rahmen von Bürgerbeteiligungsveranstaltungen unter dem Motto „Mach mit und entwickle Dein Rostock weiter!“ sollen Ideen, Anregungen und Hinweise der Rostockerinnen und Rostocker zu folgenden Themen aufgenommen werden, welche in die Konzepterstellung einfließen: Wo fehlen Grün- und Freiflächen im Gebiet? Auf welchen Flächen hältst Du Dich bevorzugt auf? Welches sind Deine Lieblingsorte? Wo sollte die Qualität des urbanen Grüns verbessert werden? Wo fehlen Wegeverbindungen im Grünen? Welche Bedeutung spielen die Gräben, Gewässer und Kleingärten im Gebiet für die Erholung?

Die Termine:

Mittwoch, 5. September 2018
17 bis 20 Uhr
für die Stadtbereiche Lichtenhagen, Groß Klein, Schmarl, Lütten Klein und Evershagen
im Kolping Begegnungszentrum Lichtenhagen, Eutiner Straße 20

Mittwoch, 12. September 2018
17 bis 20 Uhr
für den Stadtbereich Warnemünde
in der Caféteria im Technologiepark Warnemünde, Friedrich-Barnewitz-Straße 5

Mittwoch, 10. Oktober 2018
17 bis 20 Uhr
für die Stadtbereiche Rostock-Heide und Rostock-Ost
im AWO-Treff Heidehaus, Warnemünder Straße 3

Donnerstag, 11. Oktober 2018
17 bis 20 Uhr
für die Stadtbereiche Kröpeliner-Tor-Vorstadt, Stdatmitte, Südstadt, Biestow, hansaviertel, Gartenstadt/Stadtweide und Reutershagen
im Rathaus, Neuer Markt 1 (Rathaushalle)

Donnerstag, 30. Oktober 2018
17 bis 20 Uhr
für die Stadtbereiche Gehlsdorf, Toitenwinkel, Dierkow und Brinckmansdorf
im Stadtteil- und Begegnungszentrum Dierkow, Kurt-Schumacher-Ring 160

Rostock - 13.08.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Viertes Bürgerforum zur Erarbeitung eines Leitfadens für Bürger*innenbeteiligung am 13. November im Rathaus


Am Dienstag, 13. November 2018, ab 17 Uhr findet das vierte öffentliche Bürgerforum zur Erarbeitung eines Leitfadens für Bürger*innenbeteiligung in der Rathaushalle (Neuer Markt 1, 18055 Rostock) statt. „Der Leitfaden wird die For, der Bürgerbeteiligung in unserer Stadt für die nächsten Jahre deutlich prägen. Alle Rostockerinnen und Rostocker sind deshalb herzlich aufgerufen, sich weiterhin mit Anregungen und Hinweisen in diesen Prozess einzubringen“, unterstreicht Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski.

Seit März 2018 trifft sich monatlich eine Arbeitsgruppe aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung, um in gemeinsamen Diskussionen einen Leitfadenentwurf zu entwickeln. Der Leitfaden für Bürgerbeteiligung nimmt bereits sichtbare Gestalt an. Die bisherigen Arbeitsergebnisse wurden in einen Entwurf zusammengefasst, aber es sind nach wie vor noch einige zentrale Fragen zu klären, wie zum Beispiel Antworten auf die Fragen: Wer entscheidet, ob eine Beteiligung durchgeführt wird? Wie sollte das Gremium für Bürgerbeteiligung zusammengesetzt sein?

Für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock soll noch in diesem Jahr der Entwurf für einen Leitfaden (oder Satzung) für Bürger*innenbeteiligung erarbeitet werden. Darin sollen verbindliche und klare Regeln für Bürger*innenbeteiligung in Rostock festgehalten und die künftige Umsetzung dargestellt werden. Der Leitfaden ist für alle Einwohnerinnen und Einwohner Rostocks gedacht und gilt natürlich auch für Politik und Verwaltung sowie für Verbände und alle Akteure auf kommunaler Ebene.

Die Geschäftsstelle und externen Prozessbegleiterinnen der Zebralog GmbH laden alle Einwohner*innen Rostocks herzlich ein, an dem vierten Bürgerforum zum Leitfaden teilzunehmen.

Weitere Informationen unter:
www.leitfaden-rostock.de

Geschäftsstelle Leitfaden für Bürgerbeteiligung in Rostock :
Maxi Boden und Anja Epper
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft
Neuer Markt 3, 18055 Rostock
Tel. 0381 381-6121 oder -6126
E-Mail: leitfaden@rostock.de

Rostock - 05.11.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock