B 104 in Teterow vorzeitig fertig


Gemeinschaftswerk von Stadt, Land und Versorgern: B 104 in Teterow vorzeitig fertig

Die Erneuerung der Bundesstraße 104 in Teterow wird vier Wochen früher abgeschlossen als geplant. Statt am 31. Dezember wird die generalüberholte Straße bereits am Freitag, 30. November 2018, für den Verkehr freigegeben.

„Diesen Erfolg können sich Stadt, Land, Wasser- und Abwasserzweckverband, Stadtwerke und die bauausführenden Firmen gemeinsam auf ihre Fahnen schreiben. Diese Baumaßnahme haben wir von Beginn an gemeinsam geplant und durchgeführt – und sind nun dank der hervorragenden Abstimmung und Zusammenarbeit untereinander sowie mit den beteiligten Ingenieursbüros und Baufirmen einen Monat schneller fertig als geplant“, sagt Landesverkehrsminister Christian Pegel. Das freue ihn insbesondere für die Anwohner der Umleitungsstrecke entlang der Landesstraße 20, die nun die Adventszeit ohne den zusätzlichen Verkehr genießen können.

An dem 280 Meter langen Abschnitt der Teterower Bahnhofstraße war seit DDR-Zeiten nichts mehr grundhaft gemacht worden - und die Fahrbahn in entsprechend schlechtem Zustand. „Es war allerhöchste Zeit für die Erneuerung. Über den Daumen gepeilt sollten die Fahrbahndecken von Bundesstraßen alle zehn bis fünfzehn Jahre erneuert werden“, so Christian Pegel. Dank des „Investitionshochlaufs“ – der Bund stellt seit 2015 wieder mehr Geld für den Erhalt von Bundesstraßen zur Verfügung – waren nun die Mittel vorhanden, um auch diesen Straßenabschnitt zu erneuern.

Gegenstand der Maßnahme war die komplette Erneuerung der alten Straße mit Geh- und Radwegen. Die Stadt Teterow nutzte die Bauarbeiten, um Bahnhofsvorplatz und Gehwege neu zu pflastern, neun PKW-Stellplätze längs der Straße herzurichten und den Russischen Ehrenfriedhof neu einzufrieden.

Parallel zur Straßensanierung ließ der Wasser- und Abwasserzweckverband Mecklenburgische Schweiz seine Schmutz-, Regen- und Trinkwasserleitungen in diesem Bereich durch neue ersetzen. Und die Stadtwerke Teterow ließen neue Gas- und Stromleitungen legen und vier neue Straßenlampen errichten. „Besonders freut mich in diesem Zusammenhang, dass hier gleichzeitig auch an die Leerrohre für den Breitbandausbau gedacht wurde, den die Stadtwerke in Teterow sukzessive vorantreiben“, so Christian Pegel.

Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister lobt: „Diese Baumaßnahme ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Vorhaben verschiedener Baulastträger Hand in Hand gehen können.“ Insgesamt dauerten die Arbeiten ein dreiviertel Jahr. Gut zwei Millionen Euro investierten die Beteiligten insgesamt in das Vorhaben. Davon trug der Bund mit 0,7 Millionen Euro für Rück- und Neubau der Straße inklusive Anteile des Rad- und Gehwegs den größten Anteil.

Christian Pegel bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, insbesondere bei den Stadtwerken Teterow: „Sie haben die Federführung für das Projekt übernommen und ein Ingenieurbüro mit der Planung beauftragt. Dies hat unsere Kollegen vom Straßenbauamt entlastet, die sich auch um viele andere Baumaßnahmen kümmern müssen.“ Die Kosten für Planung und Koordinierung tragen alle Beteiligten anteilig, ebenso das Pflanzen von 22 Ahornbäumen entlang der B 104 als Ausgleichsmaßnahme.

„Dieses gute Zusammenspiel aller und dann noch das dauerhaft gute Wetter haben entscheidend dazu beigetragen, dass die Arbeiten reibungslos verliefen und nun sogar früher abgeschlossen werden konnten“, sagt Christian Pegel und fügte hinzu: „Auch die Kostenplanung konnte so eingehalten werden. Unser Ziel ist, dass alle unsere Baumaßnahmen innerhalb von Kommunen so gut abgestimmt und koordiniert verlaufen – das ist eine Win-Win-Situation für alle. Für die, die bauen ebenso wie für die, die – so eben nur einmal – durch die Baumaßnahmen betroffen sind. In Teterow hat dies vorbildlich geklappt.“

Schwerin - 29.11.2018
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung