Quasi-Lockdown für die Gastro-Branche


2G+ Sargnagel für Hotels und Restaurants?

Eine Umfrage der Dehoga zeigt, dass die Gastronomen in Mecklenburg-Vorpommern Angst um ihre Existenz haben. Laut Lars Schwarz, Präsident des Deutschen Hotel und Gaststättenverbandes, stehen 50 Prozent der Gaststätten und Hotels vor dem Aus. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Martin Schmidt:

AfD - Martin Schmidt

(Foto: Privat)

„Wir brauchen nicht lange darüber debattieren, dass 2G +, also geimpft/genesen und getestet, einem Quasi-Lockdown in der Gastro-Branche gleichkommt. Und die Stimmen aus der Branche selbst sind alarmierend. Viele Betriebe stehen im ‚Tourismusland Nummer 1‘ vor dem endgültigen Ende. Eine Katastrophe für Mecklenburg-Vorpommern, in welchem viele Menschen vom Tourismus, der Gastronomie und dem Hotelgewerbe leben.

Schon bei den MV-Werften droht ein Fiasko und der Verlust vieler Arbeitsplätze. Seit den Verschärfungen im Winter 2021 wird nun mit Vollgas auch noch das gesamte Gastro-Gewerbe gegen die Wand gefahren. Schwesig zeigt sich uneinsichtig, fordert einheitliche Regeln für ganz Deutschland und verkauft das 2G+ Modell dreist als Erfolg. Eine ganze Branche am Rande des Zusammenbruchs ist kein Erfolg, Frau Ministerpräsidentin!

Wir brauchen jetzt eine Rückkehr zur Vernunft. Die Stimmen aus der Gastronomie dürfen nicht einfach im Nirgendwo verhallen! Wie arrogant kann eine Politik nur agieren, Tausende Menschen auf der Straße und aus der Wirtschaft einfach zu ignorieren?“

Schwerin - 07.01.2022
Text: AfD Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern