Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft


Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erinnert an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. „In den Jahren 1933 bis 1945 wurden Millionen Menschen verfolgt, gequält, misshandelt oder getötet. Erst in Deutschland, dann auch in vielen anderen Ländern Europas. Nazi-Deutschland hat in diesen Jahren unermessliches Leid über die Menschheit gebracht. Wir gedenken an diesem Wochenende allen Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig heute im Vorfeld des Gedenktages.

„In der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus liegt ein Auftrag für die Gegenwart und die Zukunft. Wir müssen alles dafür tun, dass sich solch schreckliche Verbrechen niemals wiederholen“, betonte die Ministerpräsidentin.

„Deshalb ist es so wichtig, dass Deutschland nach 1945 einen anderen Weg eingeschlagen hat. Deutschland ist heute ein demokratisches und weltoffenes Land. Unser Grundgesetz garantiert allen Bürgerinnen und Bürgern ihre Grundrechte. Und wir leben in Frieden mit all unseren Nachbarn in Europa und arbeiten mit ihnen zusammen. Das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit“, sagte Schwesig weiter.

„Ich möchte, dass auch die Generation unserer Kinder und die darauffolgenden Generationen in Frieden, Freiheit und Demokratie leben können. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit ganzer Kraft für die friedliche und demokratische Lösung von Konflikten eintreten. Es liegt an uns, wie wir die Zukunft gestalten“, so die Ministerpräsidentin.

Schwerin - 25.01.2019
Quelle: Staatskanzlei