One Billion Rising


Tanzdemonstration auch in Mecklenburg-Vorpommern

Sozialministerin Stefanie Drese unterstützt den Aktionstag „One Billion Rising“, mit dem am 14. Februar weltweit auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht wird.

Jede dritte Frau weltweit ist bereits Opfer von Gewalt geworden, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Das sind eine Milliarde (one billion) Frauen.

„Gewalt an Frauen – egal in welcher Form – ist inakzeptabel für unsere Gesellschaft. Ich freue mich deshalb sehr darüber, dass auch in Mecklenburg-Vorpommern ein starkes Zeichen gegen Gewalt gesetzt wird“, betont Ministerin Drese zum 14. Februar.

In Mecklenburg-Vorpommern organisieren u.a. in Rostock, Schwerin und Anklam Vereine, Institutionen und Privatpersonen Tanzdemonstrationen.

Drese: „Leider ist Gewalt an Frauen auch in Mecklenburg-Vorpommern keine Seltenheit: So suchen jährlich rund 4.000 Menschen, darunter weit überwiegend Frauen Beratung, Hilfe und Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt in den Interventions- und Beratungseinrichtungen und Frauenhäusern.“

Das Beratungs- und Hilfenetz für Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt in M-V besteht aus neun Frauenhäusern, fünf Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt und Stalking mit angeschlossener Kinder- und Jugendberatung, fünf Fachberatungsstellen für Betroffene von sexualisierter Gewalt, acht Beratungsstellen für Betroffene von häuslicher Gewalt, einer Beratungsstelle für Betroffene von Menschenhandel und Zwangsverheiratung, drei Täter- und Gewaltberatungsstellen sowie einer Landeskoordinierungsstelle.

„Mit diesem über das gesamte Land verteilten Beratungs- und Hilfenetz gewährleistet das Land gemeinsam mit den Kommunen eine verlässliche und überaus wichtige Hilfestruktur in Mecklenburg-Vorpommern“, so die Ministerin im Vorfeld des One-Billion-Rising-Aktionstages.

Veranstaltungen in MV zum „One Billion Rising“


Weitere Informationen zu dem Thema unter http://www.onebillionrising.de/

Schwerin - 12.02.2018
Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung