Neuer Direktor für das Arbeitsgericht Rostock


Neuer Direktor für das Arbeitsgericht Rostock ernannt

Justizstaatssekretärin Birgit Gärtner: „André Winkler ist ein sehr engagierter Jurist und Experte auf dem Gebiet der Arbeitsgerichtsbarkeit“

„Wenige Wochen nach dem Wechsel von Babette Bohlen als Direktorin des Arbeitsgerichts Schwerin gibt es mit André Winkler einen engagierten Nachfolger am Arbeitsgericht Rostock. Er ist ein Experte der Arbeitsgerichtsbarkeit und weiß um die Nachwuchssorgen. Als Leiter des Landesjustizprüfungsamtes hat er sich für Referendare eingesetzt und das Konzept zur optimierten Ausbildung umgesetzt. Der Erfolg in der Nachwuchsgewinnung kommt auch der Arbeitsgerichtsbarkeit zugute. Ich wünsche dem Direktor des Arbeitsgerichts Rostock André Winkler viel Erfolg“, sagt Justizstaatssekretärin Gärtner in Schwerin zur Übergabe der Ernennungsurkunde.

Rostock - Arbeitsgericht

Justizstaatssekretärin Birgit Gärtner und der Direktor des Arbeitsgerichts Rostock, André Winkler

In M-V gibt es drei Arbeitsgerichte in Schwerin, Rostock und Stralsund sowie das Landesarbeitsgericht Rostock. Im Jahr 2019 gingen an den drei Arbeitsgerichten knapp 6.300 neue Verfahren ein, davon 1.710 Verfahren am Arbeitsgericht Rostock. Hier sind zurzeit vier Richter sowie zwei Rechtspflegerinnen und sechs weitere Bedienstete tätig.

Zur Person

André Winkler wurde 1974 in Rostock geboren. Er hat hier studiert und hier das Erste wie auch das Zweite Juristische Staatsexamen abgelegt. Bereits im Jahr 2003 wurde er als Proberichter u. a. an den Arbeitsgerichten Stralsund und Schwerin eingesetzt. Im Jahr 2008 erfolgte die Ernennung zum Richter am Arbeitsgericht Stralsund mit gleichzeitiger Abordnung an das Sozialgericht Stralsund. Von 2010 bis 2014 war er an den Arbeitsgerichten Rostock und Schwerin tätig. Im Jahr 2014 wurde er an das Landesarbeitsgericht Rostock abgeordnet. Von 2016 bis 2018 war er Leiter des Landesjustizprüfungsamtes im Justizministerium. Danach wurde er ans Arbeitsgericht Stralsund abgeordnet.

Schwerin - 03.07.2020
Quelle: Justizministerium