Waldbrandgefahr im Frühling


Erster Landkreis mit Gefahrenstufe 4

Aufgrund der frühsommerlichen Witterung steigt die Waldbrandgefahr. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald gilt ab heute die Gefahrenstufe 4 (hohe Waldbrandgefahr). In den restlichen Landesteilen gelten überwiegend die Gefahrenstufe 2 (geringe Gefahr in HRO, LRO, SN, NWM) und 3 (mittlere Gefahr in LUP, MSE, VR).

Mit Blick auf die Prognose ausbleibender Niederschläge wird die jetzige Gefahrenlage trotz vorhergesagtem Kaltlufteinbruch weiter andauern. In diesem Jahr kam es bisher zu 6 Waldbränden auf einer Gesamtfläche von 3,91 ha.

Die Waldbrandbereitschaftsdienste der Forstbehörden sind aktiviert. Ein wesentlicher Pfeiler der Vorsorge ist die 2014 in Betrieb gegangene Waldbrandüberwachungs­zentrale in Mirow. Von dort aus werden über 277.000 ha, also über die Hälfte der Wälder des Landes in den besonders waldbrandgefährdeten Gebieten durch 21 hochmoderne Kamerasysteme überwacht. „In den Wäldern gilt unabhängig von der Gefahrenstufe immer ein Rauch- und Feuerverbot. Die Bürgerinnen und Bürger rufe ich ausdrücklich zu allergrößter Vorsicht und Wachsam­keit auf. Sensible Areale sollten nicht befahren oder betreten werden, potenzielle Brandherde oder kleine Feuer sind sofort zu melden!“, betonte der Minister.

Eine Kartendarstellung und Erläuterungen zu den Gefahrenstufen sowie weitere Hinweise zum Waldbrandschutz finden Sie unter der Internetseite der Landesforstanstalt M-V http://www.wald-mv.de/Forstbehoerde/Waldbrandschutz/.

Schwerin - 08.04.2019
Quelle: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt


Erstmals in diesem Jahr höchste Waldbrandgefahrenstufe festgelegt

Ab heute (23. April) gilt in den südlichen Teilen des Landkreises Mecklenburgische Seeplatte die höchste Waldbrandgefahrenstufe 5. Im vergangenen Jahr erfolgte dies erstmals am 31. Mai.

Die aktuelle Waldbrandgefahrenlage ist durch den kräftigen bis stürmischen Ostwind weiterhin hoch. Laut Prognose soll sich ab Mittwoch eine Tiefdruckwetterlage mit gelegentlichem Niederschlag einstellen. Die weitere Entwicklung der Waldbrandgefahr wird entscheidend durch die tatsächlichen Niederschlagsmengen bestimmt, denn eine grundlegende Entspannung ist erst nach mindestens 10 mm/m² gegeben.

In diesem Jahr kam es bereits zu 11 Waldbränden, die rund 5 Hektar erfassten. Auch um Ostern kam es zu zwei Bodenfeuern im Wald. Am 19.04. brannte es aus unbekannter Ursache auf 0,15 ha im Forstamt Billenhagen und am 23. April auf Usedom vermutlich durch Brandstiftung auf 0,9 ha.

Weitere Informationen zu den Waldbrandgefahrenstufen und entsprechenden Verhaltensweisen finden Sie auf der Internetseite der Landesforstanstalt M-V:
http://www.wald-mv.de/Forstbehoerde/Waldbrandschutz/

Schwerin - 23.04.2019
Quelle: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt