Olympiastützpunkte in MV erhalten


Laut einem Bericht des Nordkuriers sollen die Olympiastützpunkte Neubrandenburg und Warnemünde nicht weiter vom Bund gefördert werden. Dies würde das Aus für beide Standorte bedeuten. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

AfD - Thomas de Jesus Fernandez

(Foto: Privat)

„Die Schließung wäre eine Katastrophe für Mecklenburg-Vorpommern. Die Landesregierung muss sich dafür einsetzen, Mecklenburg-Vorpommern als Olympiastützpunkt zu erhalten. Die Begründung des Bundesinnenministeriums, der Betrieb der Stützpunkte würde sich finanziell nicht lohnen, ist die logische Folgerung daraus, dass die Landesregierung seit Jahren den Breitensport in Mecklenburg-Vorpommern nicht entsprechend gefördert hat. So fallen ganze Sportstätten dem Rotstift zum Opfer. Folge: keine Talentfindung und dadurch keine Auslastung der Stützpunkte.

Das sportpolitische Konzept der AfD-Fraktionen hingegen sieht bundesweit eine Verdopplung der Mittel vor. Der Landessportbund MV fordert ebenfalls eine drastische Erhöhung. Wenn es die Landesregierung ernst mit der Förderung des Ehrenamtes meint, muss ihr klar sein, dass das Ehrenamt gerade im Sportbereich mit über 250.000 aktiven Sportlern in Mecklenburg-Vorpommern deutlich mehr Anerkennung und Beachtung bekommen muss. Es bleibt zu hoffen, dass diesem von der Landesregierung stiefmütterlich behandelte Thema nun mehr Beachtung geschenkt und die Schließung der Stützpunkte verhindert wird.“

Redaktioneller Hinweis:
Link zum sportpolitischen Konzept der AfD-Fraktionen: https://cdn.afd.tools/sites/75/2018/08/30183219/Sportpolitische-Thesen-der-AfD-Fraktionen-2018-08-30.pdf

Schwerin - 03.09.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern