Löschfahrzeug für Freiwillige Feuerwehr Gielow


Neues Löschfahrzeug für Freiwillige Feuerwehr Gielow

Innenministerium unterstützt Gemeinde bei der Ersatzbeschaffung

Die Gemeinde Gielow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte möchte für ihre Freiwillige Feuerwehr ein neues Löschfahrzeug (HLF 20) als Ersatz für ein älteres anschaffen und hat dafür Fördermittel beim Innenministerium beantragt. Die Freiwillige Feuerwehr Gielow übernimmt Aufgaben des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung in der eigenen Gemeinde, aber auch im Kreisgebiet Mecklenburgische Seenplatte. Besondere Gefahrenschwerpunkte im eigenen Einsatzgebiet sind die Landesstraße L202 und mehrere Gewerbeunternehmen, überörtlich übernimmt die Feuerwehr im Gefahrgutzug des Landkreises Aufgaben der technischen Hilfeleistung in den angrenzenden Amtsgebieten.

Innenminister Lorenz Caffier übergab heute dem Bürgermeister der Gemeinde Gielow Udo Kahlert einen Bewilligungsbescheid über 216.700 EUR. „Das Einsatzspektrum der Feuerwehren im Land hat sich von der Brandbekämpfung zunehmend zur technischen Hilfeleistung verschoben. Deshalb brauchen viele Feuerwehren Fahrzeuge, die neben der herkömmlichen Ausstattung für Brandeinsätze auch über zusätzliche Beladung für alle denkbaren Einsatzsituationen verfügen“, so Minister Caffier. „Die Gielower Feuerwehr wird mit dem neuen Fahrzeug bestens gerüstet sein. Aber ohne den persönlichen Einsatz der Freiwilligen nützt auch moderne Technik nichts. Viele engagieren sich in der Gemeinde für den Schutz ihrer Mitbürger. Dafür und für die Jugendarbeit danke ich den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr recht herzlich.“

Das Land beteiligt sich über die sogenannte „Drittelregelung“ (Land, Landkreis, Gemeinde) an der Finanzierung von Investitionen für die Feuerwehren. Bei der Anschaffung des neuen Löschfahrzeuges in der Gemeinde Gielow hat das Innenministerium ausnahmsweise mehr als das übliche Drittel der Finanzierung übernommen, um den Haushalt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte um 100.000 EUR zu entlasten.

Schwerin - 07.02.2019
Quelle: Ministerium für Inneres und Europa