Hotel in Groß Nemerow investiert in Erweiterungen


Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU): Angebot für neue Gästegruppen wird geschaffen – Vorhaben sichert 55 Arbeitsplätze und schafft sechs neue Jobs

Das Hotel Bornmühle in Groß Nemerow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) soll erweitert werden, um den Hotel- und Restaurantbereich strategisch für einen erweiterten Urlauberkreis zu positionieren. „Das Hotel Bornmühle plant, sein Angebot für neue Gästegruppen zu erweitern. Neben dem Erholungsaspekt setzen die Hotelbetreiber jetzt auch verstärkt auf Tagungsgäste. Das ist wichtig, um die Auslastung der Unterkünfte auch außerhalb der Haupt-Urlaubszeiten weiter zu erhöhen. Mit dem Vorhaben werden 55 Arbeitsplätze gesichert und sechs neue Jobs geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

„Gesundes Arbeiten“ und „Naturerlebnisse“ für Tagungen und Events geplant

Das Hotel wurde in den Jahren 1991/92 neu errichtet und liegt am Tollensesee in der Mecklenburgischen Seenplatte. Die bisherige Ausrichtung als Wellness- und Urlaubshotel soll durch die Sparten Tagungen und Events grundlegend erweitert werden. Dabei stehen unter anderem die Themen „Neue Arbeitswelten“, „Gesundes Arbeiten“, „Modernes Seminarumfeld“, „Life & Work Balance“ sowie „Naturerlebnisse“ im Vordergrund. Alle Hotelbereiche – von den Zimmern über Restaurant und Spa bis zu den Außenbereichen – werden aufeinander abgestimmt. Um das Konzept umzusetzen, sind bauliche Veränderungen und Investitionen in die Ausstattung geplant. In der Umsetzungsphase soll im 3. Obergeschoss des Neubaus ein NEW WORK LOFT mit innovativen Raumkonzepten wie „Social Hub“, „Focus Single“, „Intimate Box“, „Create Team“, „Coaching Box“ und „Event Room“ entstehen, um erlebbar zu machen, wie effektiv eine nach NEW WORK Prinzipien konzipierte Arbeitsumgebung zur Leistungs- und Kreativitätssteigerung sowie zur Förderung des Wohlbefindens beitragen kann.

Weiterhin werden Bar-, Lobby- und Restaurantbereich erweitert. Insgesamt erhöht sich die Kapazität mit der Neuausrichtung von 119 auf 186 Betten. „Investitionen in zusätzliche Angebote wie beispielsweise Tagungen und Events tragen dazu bei, die Region insgesamt bei einem größeren Gästekreis bekannter zu machen. Und: Wer beruflich zu einer Tagung in die Mecklenburgische Seenplatte reist, lernt die Region kennen und kommt hoffentlich als Urlauber zurück in die Region“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium plant, das Vorhaben bei Vorlage aller Unterlagen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit den „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro zu unterstützen. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf mehr als 9,7 Millionen Euro.

Informationen zu touristischen Ankünften und Übernachtungen

Im Reisegebiet Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte gab es nach Angaben des Statistischen Amtes von Januar bis September 2017 mehr als eine Million Ankünfte und knapp 3,7 Millionen Übernachtungen. Insgesamt waren es im gleichen Zeitraum in ganz Mecklenburg-Vorpommern knapp 6,2 Millionen Ankünfte und knapp 25 Millionen Übernachtungen.

Schwerin - 18.01.2018
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit