Große Bürgerbefragung zum Thema Sport startet


Große Bürgerbefragung zum Thema Sport startet - Stadt befragt 6000 Bürgerinnen und Bürger für Sportentwicklungsplanung

Wieviel Sport treiben die Neubrandenburger? Welche Möglichkeiten nutzen sie dafür? Wird im Verein trainiert oder nicht? Wo werden noch Verbesserungsmöglichkeiten in Neubrandenburg gesehen? Für die Stadt Neubrandenburg wird derzeit ein integratives Sportentwicklungskonzept entwickelt. Um sich einen Überblick zum Sport- und Bewegungsverhalten der Neubrandenburger zu verschaffen, startet die Stadt im März eine große Bürgerbefragung. Rund 6000 Bürgerinnen und Bürger werden einen Fragebogen zugeschickt bekommen. Es handelt sich damit um die größte Umfrage zum Thema Sport, die je in Neubrandenburg stattgefunden hat.

Die Stadt wird diesen Sportentwicklungsplan in Kooperation mit dem Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg erarbeiten.

Schwerin - Sportkonzept

Oberbürgermeister Silvio Witt hat den Fragebogen, den das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg erarbeitet hat, bereits ausgefüllt. Hier gemeinsam mit Prof.Dr. Michael Barsuhn vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung. (Foto. Stadt Neubrandenburg)


Die Fragebögen werden ab jetzt an insgesamt 6.000 per Zufallsstichprobe ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Neubrandenburg verschickt. Mithilfe dieser Befragung soll das Sportverhalten der Einwohner ermittelt werden. Ziel des Projektes ist es, Menschen zu einer aktiveren körperlich-sportlichen Lebensgestaltung zu bewegen und durch eine tragfähige Planung die dafür inhaltlichen Angebote und infrastrukturellen Grundlagen zu schaffen. Der Sportentwicklungsplan dient dafür als Steuerungsinstrument.

„Die künftige Planung muss sich an den konkreten Sportbedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger orientieren, deshalb ist es zwingend, sie frühzeitig in den Planungsprozess einzubeziehen. Ich bitte daher alle, die einen Fragebogen erhalten, diesen so umfassend wie möglich auszufüllen und kostenfrei zurückzusenden", so Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt. Die gesammelten Daten werden völlig anonym und streng vertraulich nur für den genannten Zweck erhoben und verwendet.

Prof. Dr. Michael Barsuhn vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) betont, dass eine effektive Planung die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen berücksichtigen müsse, schon allein um mögliche Fehlinvestitionen zu vermeiden. „Viele Menschen sind heutzutage sportlich aktiv, aber nicht mehr nur im Sportverein, sondern oftmals auch selbst organisiert beim Joggen oder Radfahren auf Grünflächen und in Parks. Deshalb fragen wir im Bürgerfragebogen ganz konkret nach unterschiedlichen Sportformen, Anbietern und Sporträumen."

Ziel der Sportentwicklungsplanung ist es darüber hinaus, möglichst alle sport- und bewegungsrelevanten Institutionen ebenfalls in den Prozess zu integrieren. Der Fokus richtet sich dabei insbesondere auf die Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten. Sie alle werden parallel zur Bürgerbefragung im Rahmen einer Online-Befragung in den Planungsprozess einbezogen. In spezifischen Fragebögen werden sie gebeten, Stellung zu beziehen zu ihrer aktuellen Situation, zu Perspektiven, Potentialen und möglichen Problemen im Kontext ihrer sportlichen Entwicklung. „Integrierte Sportentwicklungsplanung bedeutet für uns die Beteiligung vieler Akteure: die Sport treibenden Institutionen und Organisationen, die Schulen, die Bürgerinnen und Bürger, die nicht im Verein organisiert sind, und natürlich auch die anderen Fachressorts der Verwaltung und die politischen Gremien der Stadt“, betont Oberbürgermeister Silvio Witt und ermuntert alle Angesprochenen zur Beteiligung.

Die Ergebnisse der empirischen Erhebungen sind die Basis für die im Anschluss stattfindende kooperative Planungsphase. Im Rahmen von Workshops werden die wissenschaftlichen Ergebnisse den Experten aus der Fachverwaltung, den Vertreterinnen und Vertretern der Politik, der Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt.

Bildtext: Oberbürgermeister Silvio Witt hat den Fragebogen, den das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg erarbeitet hat, bereits ausgefüllt. Hier gemeinsam mit Prof.Dr. Michael Barsuhn vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung. Foto. Stadt Neubrandenburg

Neubrandenburg - 08.03.2018
Quelle: Pressestelle Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am Tollensesee


Bürgerumfrage zum Sport- und Bewegungsverhalten wird verlängert

Mehr als 1300 Einwohner haben sich bereits beteiligt

Die Sportentwicklungsplanung der Stadt Neubrandenburg geht in die nächste Runde. Vor zwei Wochen haben 6.000 per Zufallsstichprobe ausgewählte Bürgerinnen und Bürger einen Fragebogen erhalten. Darin wurden sie gebeten, Angaben zu ihrem Sportverhalten zu machen.

Inzwischen haben sich mehr als 1300 Bürgerinnen und Bürger zwischen 10 und 80 Jahre an der Befragung beteiligt. Um weiteren Einwohnern eine Teilnahme zu ermöglichen, wird die Befragung um zwei Wochen verlängert.

Die Stadt Neubrandenburg ruft nun alle, die einen Fragebogen erhalten und diesen bislang noch nicht zurückgesendet haben, dazu auf, diesen auszufüllen und bis spätestens zum13. April 2018 im beigefügten Freiumschlag zurückzuschicken. Bei Kindern und Jugendlichen werden die Eltern gebeten, bei Bedarf beim Ausfüllen des Fragebogens zu helfen. Falls Sie Ihren Fragebogen verlegt oder verloren haben sollten, erhalten Sie in der Stadtverwaltung (Tel.: 0395 555-2509; martin.ramp@neubrandenburg.de) ein weiteres Exemplar.

Ziel der Sportentwicklungsplanung ist es, Menschen aller Altersgruppen zu einer aktiveren Lebensgestaltung zu bewegen und durch eine bedarfsorientierte Planung tragfähige Grundlagen für vielfältige sportliche Betätigungen in Neubrandenburg zu schaffen. Die gesammelten Daten werden anonym und streng vertraulich nur für den genannten Zweck erhoben und verwendet. Ziel der Sportentwicklungsplanung ist es darüber hinaus, möglichst alle sport- und bewegungsrelevanten Institutionen ebenfalls in den Prozess zu integrieren. Der Fokus richtet sich dabei insbesondere auf die Neubrandenburger Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten. Sie alle haben Mitte März 2018 parallel zur Bürgerbefragung per E-Mail einen Fragebogen erhalten. Auch hier gilt: wer sich bislang noch nicht beteiligt hat, kann dies bis zum 13. April 2018 nachholen. Die Ergebnisse der empirischen Erhebungen sind die Basis für die im Anschluss stattfindende kooperative Planungsphase im Herbst 2018. Im Rahmen öffentlicher Workshops werden die wissenschaftlichen Ergebnisse den Experten aus der Fachverwaltung, den Vertreterinnen und Vertretern der Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt.

Neubrandenburg - 03.04.2018
Quelle: Pressestelle Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am Tollensesee


Sportentwicklungsplan: Wissenschaftsteam präsentiert erste Ergebnisse für die Stadt Neubrandenburg

76 Prozent der befragten Neubrandenburger treiben Sport oder sind regelmäßig aktiv in Bewegung. Das zeigen die ersten Ergebnisse nach der Auswertung einer repräsentativen Umfrage im Rahmen der Sportentwicklungsplanung für die Stadt. „Nur 43 Prozent erreichen aber auch tatsächlich Zeit- und Belastungsumfänge, die zu physischen Anpassungserscheinungen und nachhaltigen Gesundheitseffekten führen“, informiert das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg über erste Ergebnisse.

6.000 Neubrandenburger haben in diesem Frühjahr einen Fragebogen zu ihrem Sport- und Bewegungsverhalten erhalten. 1.389 Personen haben sich beteiligt. „Mit mehr als 23 Prozent konnten wir eine sehr gute Rücklaufquote erzielen, auch im Vergleich zu anderen Studien, die von unserem Team derzeit bundesweit durchgeführt werden“, erläutert Prof. Dr. Michael Barsuhn vom INSPO. Er bescheinigt den Neubrandenburgern aktiv zu sein, wenngleich sie ihre zeitlichen Belastungsumfänge aber noch deutlich steigern können, um etwas Gutes für ihre Gesundheit zu tun. Beliebteste Sportarten der Neubrandenburger sind Radfahren auf Position eins, gefolgt von Fitnesstraining/ Kraftsport, Spazierengehen, Joggen und Schwimmen. Die beliebteste Mannschaftssportart ist Fußball.

In den nächsten Wochen werden die gesammelten Daten vom INSPO weiter ausgewertet und zu konkreten Handlungsempfehlungen verdichtet. Hierzu gehört auch eine fachliche Einschätzung der Sportanlagen, aus der für die Stadt Neubrandenburg zukünftige Investitionskosten abgeleitet werden können. Eine Vorortbegehung aller Sporthallen und Sportplätze durch Fachleute des INSPO wurde bereits durchgeführt. In der zweiten Jahreshälfte werden dann im Rahmen einer kooperativen Planungsphase unter Einbeziehung von Sportvereinen, Schulen, Kindertagesstätten sowie Sportfachleuten konkrete Handlungsempfehlungen für die künftige Sportentwicklung der Stadt Neubrandenburg abgeleitet. Auch Hinweise oder Anmerkungen von Bürgern können in dieser Phase berücksichtigt werden.

Neubrandenburg - 19.06.2018
Quelle: Pressestelle Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am Tollensesee