Fördermittel: Für Spielplatz am Stargarder Tor


Das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung hat Fördermittel für den Neubau des geplanten Spielplatzes im Bereich der südlichen Wallanlagen westlich des Stargarder Tors auf der Fläche des ehemaligen Kinos „Filmpalast“ zugesichert. Die Fördermittelzusage ist in dieser Woche in der Stadtverwaltung angekommen. Die Kommunale Entwicklungsgesellschaft (KEG) wird an dieser Stelle im Auftrag der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg das Vorhaben umsetzen.

Die große Freifläche westlich des Stargarder Tors, die durch den Abriss des ehemaligen Kinos in den 1990er Jahren entstand, bietet gute Voraussetzungen für die Neuanlage eines Spielplatzes mit abwechslungsreichen Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten. Neben Mehr-Generationen-Angeboten soll unter anderem ein Wasser-Spielplatz entstehen. Darüber hinaus sollen auch Ruhepunkte für Erholungssuchende und bequeme Sitzmöglichkeiten für ältere Bewohnerinnen und Bewohner geschaffen werden.

Bei der Platzgestaltung muss der Denkmalschutz berücksichtigt werden, genauso wie die Wallanlage und der Lindebach. Die Planer haben dies in einem ersten Entwurf zu Papier gebracht und eine anspruchsvolle, aber dezente und zeitlose Ausstattung sowie eine zurückhaltende Bepflanzung vorgesehen, die den Bedingungen vor Ort gerecht wird.

Rund 750.000 Euro sind für die Gestaltung der Fläche vorgesehen. Die Vier-Tore-Stadt kann dabei auf Städtebaufördermittel in Höhe von 610.000 Euro zurückgreifen. Ein Baubeginn ist noch in diesem Jahr vorgesehen.

Ebenfalls am Stargarder Tor, auf der gegenüberliegenden Seite, ist ein Fahrradspielplatz geplant. Dieses Vorhaben fördert das Land aus den sogenannten ReStart-Mitteln.

Neubrandenburg - 13.01.2022
Quelle: Pressestelle Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg