Abdichtung der Deponie „Devener Holz“


Fördermittel für Abdichtung der Deponie „Devener Holz“

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU): Maßnahme ist Beitrag zur Verbesserung der Umweltsituation in Demmin

Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Mittwoch (28.03.) der Hansestadt Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) einen Zuwendungsbescheid für die Oberflächenabdichtung der Deponie „Devener Holz“ übergeben. „Mit der Maßnahme wird ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der Umweltsituation in der Hansestadt Demmin und zur Erhöhung der Lebensqualität insgesamt geleistet“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Mehr als 16.000 Kubikmeter Boden werden benötigt

Die im westlichen Teil der Hansestadt Demmin gelegene Deponie ist rund 1,6 Hektar groß und befindet sich seit 1991 in der Stilllegungsphase. Sie wurde mit Bauschutt, Garten- und Siedlungsabfällen verfüllt sowie mit einer rund 30 bis 40 Zentimeter starken Bodenschicht versehen. Jetzt soll die Oberflächenabdichtung auf eine sogenannte „Gesamtmächtigkeit“ von mindestens eineinhalb Metern erhöht werden. Dabei kommen über 16.000 Kubikmeter Boden zum Einsatz. „Die Rekultivierung unterliegt strengen Regelungen. Vor allem die hohen Qualitätsanforderungen an die aufzubringenden Böden spielen dabei eine große Rolle“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtkosten betragen knapp 148.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben nach der Richtlinie zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Entwicklung, Wiedernutzbarmachung devastierter Flächen und Rekultivierung von Deponien (LEFDRL M-V) mit 110.000 Euro. Die Mittel werden aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) bereitgestellt.

Schwerin - 28.03.2018
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit