A 19: Verkehr rollt über neue Petersdorfer Brücke


Petersdorfer Brücke: Verkehr rollt ab morgen über zweite Brückenhälfte

Ab morgen Mittag, voraussichtlich gegen zwölf Uhr, wird der Verkehr auf der Autobahn 19 über beide Teilbauwerke der neuen Petersdorfer Brücke rollen. Die zweite Hälfte des Ersatzneubaus über den Petersdorfer See ist fertig – und die bislang auf die westliche Brückenhälfte beschränkte Verkehrsführung wird aufgehoben.

Zunächst stehen weiterhin zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Berlin und ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Rostock zur Verfügung. Voraussichtlich am 4. Dezember wird nach Restarbeiten der zweite Fahrstreifen in Fahrtrichtung Rostock freigegeben. Der Abschluss der Restarbeiten ist - pünktlich zum Weihnachtsverkehr - für den 18. Dezember geplant. Ab dann stehen je Fahrtrichtung wieder zwei reguläre Fahrstreifen plus Seitenstreifen zur Verfügung.

Die ursprünglich für diesen Termin geplante offizielle Verkehrsfreigabe musste aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden. Wir werden Ihnen morgen Nachmittag eine Pressemitteilung sowie aktuelles Bildmaterial, für das unter anderem eine Drohne eingesetzt wird, zur Verfügung stellen.

Schwerin - 18.11.2020
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung


Seit heute, 11.30 Uhr, rollt der Verkehr über beide Teilbauwerke der neuen Petersdorfer Brücke auf der Autobahn 19 zwischen Wittstock und Rostock – zunächst auf insgesamt drei Fahrstreifen. Voraussichtlich am 4. Dezember wird nach Restarbeiten der zweite Fahrstreifen in Richtung Rostock freigegeben. Nach Abschluss aller Restarbeiten am 18. Dezember stehen pünktlich zum Weihnachtsverkehr wieder zwei reguläre Fahrstreifen plus Seitenstreifen je Richtung zur Verfügung.

Petersdorfer Brücke

Die neue Petersdorfer Brücke ist seit heute Mittag auf beiden Brückenhälften befahrbar. Foto: EM

„Ich bin sehr froh, dass dieses Großprojekt jetzt abgeschlossen wird und wir somit die A 19 zum Jahresende in gutem Zustand an die neue Bundesautobahngesellschaft übergeben können. Das ist nur dank einer sehr guten Zusammenarbeit von Bund, Deges, Kommunen vor Ort, dem Land und den am Bau beteiligten Planern und Firmen gelungen, für die ich mich ausdrücklich bedanken möchte“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel.

„Hochwertige Ingenieurbauwerke wie die Petersdorfer Brücke sind unerlässlicher Teil des Bundesautobahnnetzes. Endlich steht in Kürze die A 19 als zügige und sichere Hauptverbindung für Wirtschafts- und Freizeitverkehre zur Ostsee wieder uneingeschränkt zur Verfügung“, sagt Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, zur Freigabe und fügt hinzu: „Erhebliche Investitionen des Bundes belegen auch hier den Kraftakt, den wir für Erhalt und punktuelle Ergänzung hochmoderner Infrastrukturen unternehmen – gut investiertes Geld für unsere Infrastruktur.“

Michael Herbst, Projektleiter der Deges, die als Autobahngesellschaft von Bund und Ländern das Projekt betreute, fasst rückblickend zusammen: „Insbesondere die Gründungsarbeiten für das erste Teilbauwerk waren wegen des schwierigen Baugrunds eine ingenieurtechnische Herausforderung. Die Erfahrungen, die wir dort gesammelt haben, kamen uns jedoch beim Bau der zweiten Brückenhälfte zugute, der reibungslos ablief und im geplanten Zeitrahmen abgeschlossen wurde.“

Christian Pegel verwies darauf, wie sehr sich die Lage an diesem Nadelöhr entspannt hatte, nachdem die erste Brückenhälfte im Juli 2018 fertig war: „Die bis dahin nur einspurige Verkehrsführung je Richtung konnte auf zwei – wenn auch eingeengten – Spuren je Richtung erweitert werden und lange Staus waren damit Geschichte. Das stimmt mich zuversichtlich, dass sich die Verkehrslage im kommenden Jahr auch auf der A 20 bei Tribsees deutlich entspannen wird. Mit dieser zweiten großen Autobahnbaustelle in unserem Land, die sich ebenso unerwartet aufgetan hatte wie die marode Petersdorfer Brücke, sind wir trotz der großen Herausforderungen weit vorangeschritten und können sie gut vorbereitet an den Bund übergeben.“

An der Petersdorfer Brücke sind noch einzelne Restarbeiten zu erledigen: Leitplanken müssen komplettiert werden, die Fahrbahn Richtung Wittstock erhält ihre endgültige Markierung und die Mittelstreifen-Überfahrten, die für die bisherige Verkehrsführung erforderlich waren, werden zurückgebaut.

Zahlen & Fakten

Parallel zum Ersatzneubau der 264 Meter langen Petersdorfer Brücke wurden die Anschlussstelle Waren (Müritz) sowie in deren Bereich die Bundesstraße 192 erneuert und dort ein straßenbegleitender Radweg angelegt. Baubeginn war im Juni 2015.

Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme in Höhe von ca. 62 Millionen Euro trägt der Bund als Eigentümer der Bundesautobahnen und Bundesstraßen.

Schwerin - 19.11.2020
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

 


A 19: Freie Fahrt über Petersdorfer Brücke, Restarbeiten abgeschlossen

Seit heute Mittag rollt der Verkehr wieder ohne Tempolimit über die neue Petersdorfer Brücke auf der Autobahn 19 zwischen Wittstock und Rostock. Die Restarbeiten, die nach der beschränkten Freigabe am 19. November nötig waren, sind eine Woche früher als geplant abgeschlossen worden. So stehen pünktlich zum Weihnachtsverkehr wieder zwei reguläre Fahrstreifen plus Seitenstreifen je Richtung zur Verfügung.

Verkehrsminister Christian Pegel dankte für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten vor Ort, insbesondere dem Bund, der Deges, den Kommunen der Region und allen am Bau beteiligten Planern und Firmen: „Ich bin sehr froh, dass dieses Großprojekt jetzt abgeschlossen ist und wir somit die A 19 zum Jahresende in gutem Zustand an die neue Bundesautobahngesellschaft übergeben können. Endlich steht die A 19 als zügige und sichere Hauptverbindung für Wirtschafts- und Freizeitverkehre zur Ostsee wieder uneingeschränkt zur Verfügung“, so Pegel.

Insbesondere die Gründungsarbeiten für das erste Teilbauwerk waren wegen des schwierigen Baugrunds eine ingenieurtechnische Herausforderung. Die Staubelastung an diesem Nadelöhr hatte sich erst entspannt, nachdem die erste Brückenhälfte im Juli 2018 fertig geworden war und die bis dahin nur einspurige Verkehrsführung je Richtung auf zwei Spuren je Richtung erweitert wurde.

An der Petersdorfer Brücke waren bis heute noch einzelne Restarbeiten zu erledigen: Leitplanken mussten komplettiert werden, die Fahrbahn Richtung Wittstock erhielt ihre endgültige Markierung und die Mittelstreifen-Überfahrten, die für die bisherige Verkehrsführung erforderlich waren, wurden zurückgebaut.

Parallel zum Ersatzneubau der 264 Meter langen Petersdorfer Brücke wurden die Anschlussstelle Waren (Müritz) sowie in deren Bereich die Bundesstraße 192 erneuert und dort ein straßenbegleitender Radweg angelegt. Baubeginn war im Juni 2015.

Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme in Höhe von ca. 62 Millionen Euro trägt der Bund als Eigentümer der Bundesautobahnen und Bundesstraßen.

Schwerin - 11.12.2020
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung