Industriebetriebe verbrauchen mehr Energie


2017 verbrauchten Industriebetriebe 1,2 Prozent mehr Energie

Bedarf wurde zu einem Fünftel aus erneuerbaren Energien gedeckt

Im Jahr 2017 betrug der Energieverbrauch in der Industrie Mecklenburg-Vorpommerns 22 604 Terajoule. Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, war der Energiebedarf damit um 1,2 Prozent höher als im Jahr zuvor. Der Umsatz der Industriebetriebe ist gleichzeitig um 9,3 Prozent gestiegen.

Die Betriebe setzten vor allem Erdgas (Anteil am gesamten Energieverbrauch 2017: 34 Prozent) und Strom (29 Prozent) zur Energiegewinnung ein. Zu etwa einem Fünftel (21 Prozent) wurde der Energiebedarf mit erneuerbaren Energieträgern gedeckt, vor allem mit Altholz, Rinde und Holzhackschnitzel.

Der größte Anteil am gesamten Energieverbrauch der Industrie im Land entfiel 2017 auf das Ernährungsgewerbe (Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie Getränkeherstellung) mit 40 Prozent, gefolgt von der Branche Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel) mit 28 Prozent.

Die jährlich durchgeführte Erhebung der Energieverwendung umfasst im Land gut 700 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden, die zu Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen gehören.

Weitere Informationen enthält der Statistische Bericht "Energieverwendung der Industriebetriebe in Mecklenburg-Vorpommern 2017" (Kennziffer: E113E 2017 00). Der Bericht kann kostenfrei im Internet unter https://www.statistik-mv.de unter der Rubrik „Publikationen; Statistische Berichte; Produzierendes Gewerbe, Handwerk“ heruntergeladen werden.

Schwerin - 01.02.2019
Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern