Vorpommern-Rat nimmt Arbeit auf


Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD): Vorpommern-Rat nimmt Arbeit auf

Der neu berufene Vorpommern-Rat ist heute in Anklam zu seiner ersten ordentlichen Sitzung zusammengekommen.
„Wir haben uns heute vor allem darauf verständigt, wie wir im Vorpommern-Rat zusammenarbeiten wollen. Es soll einmal im Quartal eine Sitzung des Rates geben. Wir wollen uns zu diesen Sitzungen Gäste von außen einladen, um für Vorpommern wichtige Themen vertieft diskutieren zu können“, berichtete der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann im Anschluss an die Sitzung.

Thema der nächsten Sitzung soll die Entwicklung in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt in Vorpommern sein. Dazu sollen Wirtschaftsminister Glawe und die Chefin der Regionaldirektion Nord der Agentur für Arbeit Margit Haupt-Koopmann eingeladen werden. „Uns interessieren vor allem zwei Themen. Wir wollen darüber sprechen, welche Branchen für Vorpommern strategisch wichtig sind und wie wir sie gemeinsam in ihrer Entwicklung unterstützen können. Zugleich wollen wir einen Fokus auf die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit richten. Wir sind uns im Rat darüber einig, dass auch die Gruppen, die es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer haben, wie ältere Arbeitslose oder Alleinerziehende ihre Chance bekommen müssen. Die Landesregierung hat ein Programm zur Bürgerarbeit auf den Weg gebracht. Wir wollen darüber sprechen, wie wir dieses Programm in Vorpommern noch gewinnbringender einsetzen können“, so der Staatssekretär.

In seiner Sitzung verständigte sich der Rat auch über die künftige Vorgehensweise bei der Vergabe von Mitteln aus dem Vorpommern-Fonds. Zu allen Anträgen über 50.000 Euro wird ein gemeinsames Votum des Rates erarbeitet. Alle Anträge unter 50.000 Euro werden von zwei im Vorpommern-Rat gewählten Mitgliedern und dem Parlamentarischen Staatssekretär vorberaten. Im ersten Jahr werden Prof. Dr. Dagmar Braun und Dr. Ulrich Vetter diese Aufgabe übernehmen. „Ich freue mich, dass wir unsere Arbeit aufgenommen haben. Uns verbindet ein gemeinsames Ziel: Wir wollen den Landesteil Vorpommern stärken“, erklärte Dahlemann.