Verkehrsumleitungen wegen Bauarbeiten


Verkehrsumleitungen wegen Bauarbeiten am Ketscherinbach

Unmittelbar nach dem Fischerfest Gaffelrigg starteten die Bauarbeiten am Ketscherinbach, dessen seit langer Zeit ungenutzter Altarm wieder an den Ryck angebunden wird, um die Entwässerung in den südöstlichen Stadtgebieten zu optimieren.

Gearbeitet wird im Straßenraum der Wolgaster Straße und der Koitenhäger Landstraße sowie am Treidelpfad nordöstlich des neuen Baugebietes Am Ryck. Um Baufreiheit zu gewähren müssen in den kommenden Monaten Verkehrswege eingeschränkt, umgeleitet und auch gesperrt werden. Das Abwasserwerk, als Bauherr der Maßnahme, ist bemüht wirtschaftlich vertretbare Verkehrsführung zu ermöglichen und bittet alle Betroffenen um Geduld und Verständnis, wenn künftig Umwege oder längere Wartezeiten auf dem Arbeits- oder Schulweg in Kauf genommen werden müssen.


Nutzer des Treidelpfads, der gleichzeitig europäischer Radwanderweg ist, werden ab dem 6. August über die Straße Am Ryck geführt. Die Umleitung wird ausgeschildert. (Abb.1) Vor der Kreuzung Wolgaster Straße wird der Verkehr ab dem 13. August auf jeweils eine Richtungsspur eingeschränkt und an der Baustelle vorbeigeleitet. Bereits seit dem 16. Juli ist verkehrsrechtlich angeordnet, dass Fußgänger und Radfahrer zunächst nur den nördlichen Geh- und Radweg nutzen können. Voraussichtlich ab Oktober ist dann lediglich der südliche Geh- und Radweg zu nutzen. Radfahrer dürfen zwischen den Kreuzungen An der Mühle und Koitenhäger Landstraße den jeweils frei gegebenen Weg in beide Richtungen befahren. Zur Querung der Wolgaster Straße ist die Ampelanlage an der Koitenhäger Landstraße vorhanden. Außerdem wurde bereits eine weitere Fußgängerampel „An der Mühle“ aufgestellt. Auch wenn sich der gewohnte Weg zur Schule ein klein wenig verlängert, sollten Schülerinnen und Schüler unbedingt diese sicheren Überwege an den vielbefahrenen Straßen nutzen.


(Abb.2) Der östliche Geh- und Radweg in der Koitenhäger Landstraße im Abschnitt Rigaer Straße bis Wolgaster Landstraße wird ab dem 13. August gesperrt. Die vorhandene Bushaltestelle in Höhe der Einmündung Rigaer Straße entfällt ersatzlos. Zum Bau des künftigen Grabens entlang der Koitenhäger Landstraße wird diese voraussichtlich ab September/Oktober 2018 nur noch für den Verkehr in Richtung Eldena zur Verfügung stehen. Fahrzeuge, die in Richtung Ernst-Thälmann-Ring oder Anklamer Straße fahren möchten, werden über den Karl-Liebknecht-Ring umgeleitet. (Abb.3)


Da das Verkehrsaufkommen auf den Umleitungsstraßen stark ansteigt und im Baustellenbereich langsamer läuft, muss sich auf längere Fahrzeiten, insbesondere zu den verkehrsstarken Zeiten eingestellt werden. Auswärtige und Pendler aus Richtung Lubmin sollten daher alternative Routen, zum Bei-spiel von Kemnitz über Hanshagen (Kreisstraße K 20) in Erwägung ziehen. Dies sind 8,5 km Umweg bzw. 6 bis 7 Minuten mehr Fahrzeit als bisher.

Das Projekt Wiederherstellung des Ketscherinbachs wird mit Fördermitteln des Landes unterstützt und hat ein Bauvolumen von ca. 5 Millionen Euro. Dem Vorhaben liegt ein Planfeststellungsbeschluss zugrunde.

Neben der Verbesserung des Regenwasserabflusses bewirkt der offene Gewässerlauf eine ökologische Vernetzung der Gewässer im Stadtpark und Elisenhain mit dem Ryck und fördert somit die Biodiversität und strukturelle Lebensraumvielfalt.

Das Projekt wird in den Ortsteilvertretersitzung Ostseeviertel am Dienstag, dem 21. August, 18:00 Uhr im „White House“, Kooser Weg 1 und in der Ortsteilvertretersitzung Eldena am Dienstag, dem 21. August, 19:30 Uhr in der „Klosterschenke“, Wolgaster Landstraße vorgestellt. Interessierte Gäste sind hierzu herzlich willkommen.

Greifswald - 20.07.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald


Verkehrsumleitungen im Bereich der Baustelle Martin-Luther-Straße/Stadtgrabenbrücke

Nachdem die Straßenbauarbeiten im 1. Bauabschnitt zwischen Bahnhofstraße und Brücke über den Stadtgraben gut voranschreiten, begannen in der vergangenen Woche auch die Arbeiten im 2. Bauabschnitt zwischen Domstraße und Wall. Durch eingetretene unerwartete Schwierigkeiten bei der Sanierung des Brückenbauwerkes über den Stadtgraben mussten Anpassungen im Bauablauf an der Schnittstelle zwischen 1. und 2. Bauabschnitt vorgenommen werden. Hierbei ist es erfreulicherweise gelungen, eine kurzfristig unvermeidbare Wallsperrung wieder aufzuheben. Bewohnern und Gästen Greifswalds ist ein Durchgang durch die Wallpromenade somit weiterhin möglich.

Folgende Verkehrsführungen sind für die nächsten Monate erforderlich:

Die Martin-Luther-Straße bleibt zwischen der Domstraße und Bahnhofstraße für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Die bereits vorhandene Beschilderung wird in Kürze mit wegweisenden Hinweisen für den Fußgänger ergänzt. Grundstücke im gesperrten Abschnitt können fußläufig erreicht werden. Auch die Zufahrt von Rettungsfahrzeugen ist gewährleistet. Die Querung der Baustelle in Höhe der Wallanlagen wird grundsätzlich ermöglicht. Falls im Bauverlauf Sperrungen, die Verlegung des Übergangs oder auch Anpassungen der gesamten Verkehrsführung erforderlich werden, wird über die Maßnahmen rechtzeitig informiert.

Anwohner, die auf Grund der Bauarbeiten ihren privaten Stellplatz dann nicht mehr nutzen können, sind berechtigt, sich kostenfrei einen Anwohnerparkausweis für die Zone 1 oder 2 ausstellen zu lassen. Sie können sich zudem bei den wöchentlichen Bauberatungen mit ihren Fragen an die Baufirmen wenden. Die Baumaßnahme hat im Oktober 2017 begonnen und soll im April 2019 beendet sein. Die Baukosten betragen insgesamt 1,375 Millionen Euro, davon werden 1,12 Millionen aus Städtebaufördermitteln im Sanierungsgebiet „Innenstadt und Fleischervorstadt" finanziert.

Greifswald - 20.07.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald