Usedomer Musikfestival


Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD): Usedomer Musikfestival ist eine Erfolgsgeschichte in unserem Land

„25 Jahre Usedomer Musikfestival – das ist eine wahrhafte Erfolgsgeschichte, auf die alle, die dran beteiligt waren und sind, stolz sein können. Es ist ein Festival, das mit seiner Ausrichtung auf den Ostseeraum unter den Musikfestivals einzigartig ist. Ein Festival, das jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher auf die wunderschöne Insel Usedom bringt und damit zu einem hervorragenden kulturellen Botschafter unseres Landes geworden ist“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beim Eröffnungskonzert des 25. Usedomer Musikfestivals im Kraftwerk in Peenemünde.

Jedes Jahr werde die wunderbare Möglichkeit geboten, „uns mit der Musik und den Künstlerinnen und Künstlern des Ostseeraums bekannt zu machen und die Länder rund um unser gemeinsames Meer durch die Musik und Begegnungen noch besser kennenzulernen. Das Usedomer Musikfestival leistet so einen wichtigen und sehr wertvollen Beitrag für das kulturelle Leben in Vorpommern und im Land insgesamt.“ Ob Ahlbecker Kirche, das Stolper Schloss oder eben das Kraftwerk in Peenemünde – ohne Übertreibung könne man sagen, dass „das Festival in den vergangenen 25 Jahren ein Taktgeber für die Region geworden ist“.

Die Ministerpräsidentin ging auf die Geschichte des Spielortes ein: „Der Name Peenemünde ist ein Mahnmal eines menschenverachtenden, zügellosen Expansions- und Vernichtungswillens und zugleich des menschlichen Forscherdrangs und technischen Fortschritts. Diesen Widerspruch, dieses schwierige Erbe und seine Geschichte angemessen darzustellen, ist für uns in Mecklenburg-Vorpommern sehr wichtig. Umso mehr freuen wir uns, dass es dem Land und dem Bund gemeinsam gelungen ist, die Neugestaltung der Dauerausstellung zu finanzieren: Mit jeweils fünf Millionen Euro von Land und Bund.“ Peenemünde soll mehr als ein Gedenkort sein, betonte Schwesig. „Peenemünde soll ein Ort internationaler Begegnungen und der Friedenspädagogik sein. Mit dem Museum, mit Ausstellungen, Projekttagen und Workshops.“

Schwerin - 21.09.2018
Quelle: Staatskanzlei / Ministerpräsidentin