Umgestaltung des Hanserings


Greifswald: Fördermittel für Umgestaltung des Hanserings

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält vom Infrastrukturministerium für die Umgestaltung des Hanserings im ersten Bauabschnitt zwischen Steinbecker Brücke und Fangenturm Fördermittel in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro. Die Zuwendung wurde nach der Richtlinie zur Förderung der Integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Stadtentwicklungsförderrichtlinie)bewilligt. Die Gesamtausgaben betragen ca. 7,4 Millionen Euro.

Durch das Vorhaben wird das an der städtebaulich wertvollen Wasserkante des Rycks gelegene Gebiet für Touristen attraktiver. Zugleich wird die Altstadt weiter aufgewertet. Dabei ist vor allem die Integration von Radwegen von großer Bedeutung. Bei dieser Maßnahme handelt es sich um ein umweltrelevantes Verkehrsinfrastrukturprojekt, das Emissionen von Luftschadstoffen reduziert und Lärm zum Schutz der Gesundheit verringert.

Der Hansering im Abschnitt zwischen der Steinbecker Brücke und dem Fangenturm ist Teil des Hauptverkehrsnetzes der Stadt und wird dementsprechend stark durch den Kfz-, aber auch den Radverkehr frequentiert. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ist eine Trennung der Verkehrsträger erforderlich. Gleichzeitig soll die neue Gestaltung des Hanserings die städtebauliche Trennwirkung mindern.

Vorgesehen ist die Verengung der Richtungsfahrbahnen auf je 3,25 Meter und die Aufbringung eines lärmmindernden Oberflächenbelags. Um den Uferbereich des Kanals aufzuwerten, sollen die Fahrbahnen in Richtung Süden verlegt werden. Für den Fuß- und Radverkehr werden verkehrssichere Wege angelegt. Außerdem wird durch die Anpflanzung von hochstämmigen Alleebäumen ein grünes Dach für den Hansering geschaffen, wodurch eine Verbesserung der städtischen Aufenthaltsqualität erreicht werden soll.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Frühjahr 2020 beginnen und im Frühjahr 2022 abgeschlossen sein.

Schwerin - 23.10.2019
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung