Stipendien an Medizinstudierende


Erstmals Stipendien an Medizinstudierende in Rostock übergeben

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU): Stipendien sollen Entscheidung für Mecklenburg-Vorpommern als Lebens- und Arbeitsort erleichtern

Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe hat am Mittwoch (21.03.) in Rostock die ersten Medizin-Stipendien des Landes an 16 Studierende der Universitätsmedizin Rostock übergeben. „Die Studierenden haben eine wichtige Entscheidung für ihre persönliche Lebensplanung getroffen und bleiben nach Aus- und Weiterbildung in Mecklenburg-Vorpommern. Aber es ist auch eine wichtige Entscheidung für unser Land. Im Bereich der ärztlichen Versorgung sind wir deutschlandweit im Wettbewerb um die Medizinabsolventen. Mit Hilfe der Stipendien wollen wir die Entscheidung für Mecklenburg-Vorpommern als Lebens- und Arbeitsort erleichtern und zugleich dazu beitragen, eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung im Land flächendeckend und nachhaltig sicherzustellen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Medizin Stipendien

Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe (rechts) nach der Übergabe der Medizin-Stipendien an Medizinstudierende der Universitätsmedizin Rostock. Foto WM.

Attraktive Arbeitsplätze für Mediziner im Land

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung sind in Mecklenburg-Vorpommern rund 1.200 Hausärzte (Stand Januar 2018) tätig, davon sind 120 hausärztliche Pädiater. Dabei sind 35 Prozent der Allgemeinmediziner und Kinderärzte 50 bis 59 Jahre alt, werden wahrscheinlich in sechs bis 15 Jahren in den Ruhestand gehen. „Mecklenburg-Vorpommern ist vielleicht etwas mehr als andere Bundesländern vom demografischen Wandel betroffen. Da die anspruchsvolle Ausbildung eines Arztes Zeit braucht, wollen wir rechtzeitig gegensteuern und aufzeigen, dass wir attraktive Arbeitsplätze für Mediziner im Land haben“, sagte Glawe.

Arzt in ländlichen Regionen oder Tätigkeit im öffentlichen Gesundheitsdienst – Stipendiaten haben die Wahl

Das Wirtschaftsministerium gibt an Medizinstudierende, die an einer Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern immatrikuliert sind, ein Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich längstens für einen Zeitraum von vier Jahren und drei Monate aus. Insgesamt stehen mindestens eine Million Euro für das Programm zur Verfügung. Die Medizinstudierenden verpflichten sich im Gegenzug, nach dem Studium und der entsprechenden Facharztausbildung für eine Dauer von mindestens fünf Jahren in ländlichen Regionen, sei es ambulant, im Krankenhaus oder im öffentlichen Gesundheitsdienst Mecklenburg-Vorpommerns, ärztlich tätig zu sein. Zu den Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes gehören unter anderem die Überwachung von Einrichtungen in Bezug auf die Einhaltung hygienischer und gesundheitsrechtlicher Vorschriften, die Durchführung der öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen sowie die Erstellung von amtsärztlichen Gutachten, Zeugnissen und Bescheinigungen, soweit solche gesetzlich vorgeschrieben sind. „Der öffentliche Gesundheitsdienst ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Gesundheitswesens. Die Mitarbeiter übernehmen in ihrer Tätigkeit Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung“, sagte Glawe.

Schwerin - 21.03.2018
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

 


Stipendien an Medizinstudierende in Greifswald übergeben

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU): Gut ausgebildete Mediziner für Krankenhäuser, Praxen im ländlichen Raum und den öffentlichen Gesundheitsdienst gesucht


In Greifswald hat Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe am Donnerstag (22.03.) Stipendienbescheide an 13 Studierende der Universitätsmedizin Greifswald ausgegeben. „Wir brauchen für die Krankenhäuser und Praxen im ländlichen Raum sowie im öffentlichen Gesundheitsdienst gut ausgebildete Mediziner, die eine hochwertige Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung unseres Landes sicherstellen. Die Stipendien geben einen zusätzlichen Anreiz, sich für Mecklenburg-Vorpommern als Lebensmittelpunkt zu entscheiden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Medizin Stipendien

Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe (6. v. l.) nach der Übergabe der Medizin-Stipendien an Medizinstudierende der Universitätsmedizin Greifswald. Foto WM.

Attraktive Arbeitsplätze für Mediziner im Land

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung sind in Mecklenburg-Vorpommern rund 1.200 Hausärzte (Stand Januar 2018) tätig, davon sind 120 hausärztliche Pädiater. Dabei sind 35 Prozent der Allgemeinmediziner und Kinderärzte 50 bis 59 Jahre alt, werden wahrscheinlich in sechs bis 15 Jahren in den Ruhestand gehen. „Mecklenburg-Vorpommern ist vielleicht etwas mehr als andere Bundesländern vom demografischen Wandel betroffen. Da die anspruchsvolle Ausbildung eines Arztes Zeit braucht, wollen wir rechtzeitig gegensteuern und aufzeigen, dass wir attraktive Arbeitsplätze für Mediziner im Land haben“, sagte Glawe.

Arzt in ländlichen Regionen oder Tätigkeit im öffentlichen Gesundheitsdienst – Stipendiaten haben die Wahl

Das Wirtschaftsministerium gibt an Medizinstudierende, die an einer Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern immatrikuliert sind, ein Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich längstens für einen Zeitraum von vier Jahren und drei Monate aus. Insgesamt stehen mindestens eine Million Euro für das Programm zur Verfügung. Die Medizinstudierenden verpflichten sich im Gegenzug, nach dem Studium und der entsprechenden Facharztausbildung für eine Dauer von mindestens fünf Jahren in ländlichen Regionen sei es ambulant, im Krankenhaus oder im öffentlichen Gesundheitsdienst Mecklenburg-Vorpommerns, ärztlich tätig zu sein. Zu den Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes gehören unter anderem die Überwachung von Einrichtungen in Bezug auf die Einhaltung hygienischer und gesundheitsrechtlicher Vorschriften, die Durchführung der öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen sowie die Erstellung von amtsärztlichen Gutachten, Zeugnissen und Bescheinigungen, soweit solche gesetzlich vorgeschrieben sind. „Der öffentliche Gesundheitsdienst ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Gesundheitswesens. Die Mitarbeiter übernehmen in ihrer Tätigkeit Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung“, sagte Glawe.

Schwerin - 22.03.2018
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit