Stadtverwaltung testet Lastenfahrrad


Greifswalder Stadtverwaltung testet Lastenfahrrad

Seit dieser Woche testen die Mitarbeiter der Greifswalder Stadtverwaltung den Einsatz eines Lastenfahrrads. „Wir werden das Rad vielfältig nutzen, um zu sehen, in welchen Bereichen ein dauerhafter Einsatz am sinnvollsten sein kann“, sagte Bausenatorin Jeannette von Busse. Geplant ist der Einsatz beispielsweise bei der Baumpflege oder der Wartung von Kinderspielplätzen, bei der Verteilung von Veranstaltungsflyern, hausinterner Post und Akten oder für den Transport von Messtechnik – alles, was auf kurzen Wegen schnell und sicher transportiert werden soll und in die fast 300 Liter fassende abschließbare, wasserdichte Box passt. „Unser Ziel ist es, umweltfreundlicher zu agieren und Autofahrten zu vermeiden“, so die Bausenatorin. Sollte sich das Lastenrad bewähren, könnte es mit in das städtische Fuhrparkmanagement aufgenommen werden, das derzeit erarbeitet wird.

Greifswald - Lastenfahrrad

Baumpfleger Stephan Seefeldt vom städtischen Bauhof wird das Lastenrad nutzen © Wally Pruß


Der Einsatz des Lastenrades ist Bestandteil eines wissenschaftlichen Projektes der Universität Greifswald. Das Institut für Geographie und Geologie analysiert in den kommenden drei Jahren, in welchen Bereichen Lastenräder in mittelgroßen Städten wie Greifswald eine sinnvolle Ergänzung der bestehenden Transportlogistik sein können. Die Stadtverwaltung begleitet das Projekt als Pilot-Stadt. Die Untersuchung findet im Rahmen des EU-geförderten Projektes CoBiUM-Cargo bikes in urban mobility statt. Beteiligt sind drei weitere Städte des südlichen Ostseeraums, Växjö in Schweden, Gdynia und Słupsk in Polen.

Greifswald - 25.10.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald