Silvesterfeuerwerk - Keine eindeutige Meinung


Keine eindeutige Meinung der Greifswalder zu privatem Silvesterfeuerwerk –Stadtverwaltung stellt Befragungsergebnisse vor

Im Dezember startete die Stadtverwaltung eine umfassende Bürgerbeteiligung, um herauszufinden, wie die Greifswalder*innen zu privatem Silvesterfeuerwerk stehen. Sollte es Einschränkungen geben? Und wenn Ja, welche? Die Resonanz war riesig – das Ergebnis allerdings nicht eindeutig: Mehr als 2.000 Greifswalderinnen und Greifswalder nahmen an der Befragung teil. Rund 51 Prozent sprachen sich demnach für Einschränkungen aus, ca. 48 Prozent waren dagegen, knapp einem Prozent war es egal. Darüber hinaus wurde erstmals ein neues Beteiligungsformat ausprobiert. In Zusammenarbeit mit der Partnerschaft für Demokratie fand ein moderierter Workshop mit 23 Greifswalder*innen statt, die zufallsbasiert ausgewählt wurden, unterschiedlichen Alters und Geschlechts waren und viele Stadtteile vertraten.

Neben der Frage, ob einschränkende Maßnahmen gewollt sind oder nicht, konnten die Greifswalder*innen auch eigene Vorschläge und Anregungen unterbreiten. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden ab Mitte August in den Ausschüssen vorgestellt. Dann kann sich die Bürgerschaft aufgrund des Stimmungsbildes selbst positionieren, welche Vorzugsvarianten sie weiter prüfen lassen möchte.

Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder stellt die Ergebnisse der Befragung gemeinsam mit der Beauftragten für Gleichstellung und Bürgerbeteiligung, Claudia Kowalzyck, am Donnerstag, dem 23. Juli, um 10:00 Uhr bei einem Pressegespräch vor.

Greifswald - 20.07.2020
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald