Minister Christian Pegel informiert sich über Bau


Bauminister Christian Pegel informiert sich über Baufortschritt bei Sanierung der Arndt-Schule und bei Ersatzneubau für Fischer-Schule

Im Rahmen seiner Sommertour hat Bauminister Christian Pegel heute die Ernst-Moritz-Arndt-Schule und die Baustelle für den Neubau der Erwin-Fischer-Schule besucht. Hier verschaffte sich der Minister einen Eindruck vom Bau- und Sanierungsstand.

Die Regionale Schule „Ernst Moritz Arndt“ wird gegenwärtig umfassend saniert. Das 1932 errichtete Gebäude entspricht nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Schulbetrieb. So sollen durch den Ausbau des Dachgeschosses weitere Räume gewonnen werden. Gleichzeitig werden der Brandschutz und die komplette Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht. Auch die Gründung wird verbessert. Rampen an den Eingängen und ein Aufzug sorgen zukünftig für die Barrierefreiheit.


Derzeit wird im Erdgeschoss und im Dachgeschoss gearbeitet. Während im Erdgeschoss bereits die Maler aktiv sind, ist im Dachgeschoss noch der Trockenbauer beim Anlegen der Wände und Decken. Planmäßig läuft derzeit der Abbruch und Neuaufbau der restlichen Räume im Erdgeschoss. Das betrifft die Küchen und den Speiseraum sowie die Windfänge. Das Dach ist weitgehend fertiggestellt. Hofseitig werden die neuen Fenster eingebaut. Allerdings haben Probleme bei Materiallieferungen, Einschränkungen bei den Arbeitszeiten aufgrund des laufenden Schulbetriebs und die unerwartete Schadstoffsanierung im letzten Jahr zu Zeitverzögerungen geführt. So beträgt der Rückstand im Dachgeschoss rund vier Monate und im Erdgeschoss drei Monate.

„Wir setzen alles daran, dass der Rückstand aufgeholt werden kann“, sagte Bausenatorin Jeannette von Busse bei der Besichtigung. „Eine Sanierung bei laufendem Schulbetrieb ist eine große Herausforderung.“ Sie bedankte sich bei der Schulleitung, den Lehrern und Schülern, den Baubetrieben, dem Planungsbüro und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für die Geduld und das gegenseitig Verständnis, auch, wenn nicht immer alles reibungslos laufe. „Es ist eine richtige Teamarbeit und das wird auch weiterhin notwendig sein. Es ist unser festes Ziel, dass die Schule pünktlich zum Schuljahresbeginn 2019/20 möglicherweise noch mit leichten Einschränkungen genutzt werden kann und alle für die Unannehmlichkeiten entschädigt werden.“

Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 6,6 Millionen Euro, Bund und Land stellen Finanzhilfen aus der Städtebauförderung in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Für den Ersatzneubau der Integrierten Gesamtschule „Erwin Fischer“ wurde kurz vor Ferienbeginn Richtfest gefeiert. Das größte Bauvorhaben des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Bereich der integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung geht planmäßig voran und nimmt zunehmend Gestalt an. Der Rohbau ist bereits weit fortgeschritten. Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf den Innenausbau und die Fassade.

Der dreigeschossige, multifunktionale Neubau und ein Teil der Außenanlagen sollen ebenfalls zum Schuljahresbeginn 2019/20 fertiggestellt werden. Anschließend wird das Bestandsgebäude zurück gebaut. Bis zum Frühjahr 2020 werden die Sport- und restlichen Außenanlagen neu gestaltet.

Der Ersatzneubau der Integrierten Gesamtschule „Erwin Fischer“ wird als Modellprojekt für eine stadtteilintegrierende und inklusive Schule umgesetzt. Die Gesamtkosten des Neubaus und der Gestaltung der Außenanlagen belaufen sich auf ca. 18,2 Mio. Euro. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern fördert das Vorhaben mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Umfang von 10,25 Mio.

Greifswald - 03.08.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald