Land fördert Vorhaben in Greifswald


Straßenbaumaßnahmen in Greifswald diesem Jahr:

Kaikante des Rycks wird ab Mai befestigt

Bevor die Umgestaltung des Hanserings beginnen kann, muss zunächst die Uferbefestigung des Rycks saniert werden. Die alte Spundwand, die aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt und teilweise noch original erhalten ist, ist nicht mehr standfest. Sie soll durch eine neue Stahlspundwand verstärkt werden. Für diese Baumaßnahme läuft derzeit das Vergabeverfahren. Baubeginn ist für Mai 2020 geplant. Die Bauzeit beträgt ca. 14 Monate. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern hat dem Einsatz von Städtebaufördermitteln für das Bauvorhaben zugestimmt. Zudem hat die Stadt beim Innenministerium einen Antrag für eine Sonderbedarfszuweisung gestellt. Minister Lorenz Caffier übergibt den Bewilligungsbescheid am 24. Januar.

Umbau des Hanserings beginnt im Sommer

Die Ausschreibung wird derzeit vorbereitet. Sie kann aber erst europaweit veröffentlicht werden, wenn ein Angebot für die Sanierung der Kaimauer vorliegt. Der Umbau des Hanserings wird voraussichtlich im Sommer beginnen. Vorab müssen allerdings Stromkabel durch die Stadtwerke umverlegt werden. Diese Arbeiten, die in den späteren Gehwegbereich auf der Südseite des Hanserings hineinreichen, beginnen bereits am 20. Januar und sollen bis April 2020 beendet sein. Für den Fahrzeugverkehr gibt es zunächst keine Behinderungen.
„Der südliche Museumshafen wird durch die Umgestaltung des Hanserings erheblich aufgewertet“, versichert Bausenatorin Jeannette von Busse. „Durch die neue Promenade, mehr Bäume und Bänke erhält der gesamte Bereich eine hohe Aufenthaltsqualität.“ Allerdings bringe jede Baumaßnahme auch Einschränkungen mit sich, so die Bausenatorin. „Hier hoffen wir auf das Verständnis der Greifswalder und Gäste. Wir wollen die Einschränkungen so gering wie möglich halten, deshalb soll es während der Bauarbeiten keine grundsätzliche Vollsperrung geben.“ Ziel ist es den Verkehr überwiegend zweispurig an der Baustelle vorbeizuführen. Für diese Maßnahme erhält die Stadt eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Greifswald - 22.01.2020
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald


Land fördert Vorhaben der Universitäts- und Hansestadt Greifswald mit rund zwei Millionen Euro

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat doppelten Grund zur Freude. Der Abteilungsleiter für Kommunales des Ministeriums für Inneres und Europa, Jörg Hochheim, übergab heute gleich zwei Fördermittelbescheide. Das Ministerium gewährt der Stadt je eine finanzielle Zuwendung für die Instandsetzung der Uferbefestigung am Museumshafen Süd sowie am Hansering und für die Umgestaltung des Hanserings.

Die ca. 400 m lange, denkmalgeschützte Kaimauer von der Steinbecker Brücke bis zum Platz am Fangenturm wird instandgesetzt und teilweise neu gebaut, da die südliche Uferwand des Ryck in dem Bereich erhebliche Schäden (auch Unterwasser) aufweist. Die alte Spundwand, die aus dem 19. Jahrhundert stammt, ist teilweise noch original erhalten, aber nicht mehr standfest. Sie soll durch eine neue Stahlspundwand verstärkt werden. Für das mit Gesamtkosten i.H.v. etwas mehr als 4 Mio. Euro veranschlagte Projekt erhielt Greifswald bereits Fördermittel vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung. Nun kommen rund 900.000 Euro als Sonderbedarfszuweisung aus dem Innenministerium hinzu, den dazugehörigen Bewilligungsbescheid übergab heute der Abteilungsleiter für Kommunales, Jörg Hochheim an den Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt, Dr. Stefan Fassbinder.

Die Sanierung der Uferbefestigung ist Voraussetzung für die Umgestaltung des Hanserings. Für dieses Vorhaben brachte Herr Hochheim den zweiten Fördermittelbescheid i.H.v. 1,2 Mio. Euro mit. „Der Greifswalder Stadthafen ist flächenmäßig der größte Museumshafen von Mecklenburg-Vorpommern und einer der Lieblingsplätze der Greifswalder. Mit der Umgestaltung des Hanserings wird der Altstadtbereich weiter aufgewertet und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht. Deshalb freue ich mich, dass wir mit den Zuwendungen dazu beitragen, dass die Universitäts- und Hansestadt für Einheimische und Touristen noch attraktiver wird“, so Jörg Hochheim bei der Übergabe.

Schwerin - 24.01.2020
Quelle: Ministerium für Inneres und Europa