Jugend und Soziales in den Tour-Mittelpunkt


Ministerin Stefanie Drese und Staatsekretär Patrick Dahlemann stellen Jugend und Soziales in den Tour-Mittelpunkt

Jugend und Soziales standen im Mittelpunkt der heutigen Vorpommern-Tour des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern Patrick Dahlemann, die er am Montag gemeinsam mit Sozialministerin Stefanie Drese absolvierte.

Sie besuchten die Kita Storchennest in Ferdinandshof, das Mehrgenerationshaus in Torgelow und das Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung ZERUM in Ueckermünde. Am Abend trafen sich beide mit dem Jugendparlament der Stadt Anklam zu einem Grillabend.

Beim Besuch der Kita „Storchennest“ stand die geplante Beitragsbefreiung der Eltern im Mittelpunkt des Gesprächs. „Gerade in Regionen, wo die Löhne leider immer noch geringer als im Durchschnitt sind, entlasten wir Eltern damit enorm. Nicht selten müssen Familien bis zu einem Viertel ihres Einkommens für Kita-Gebühren aufbringen. Durch die Geschwisterkindentlastung 2019 und die komplette Beitragsfreiheit zum 2020 helfen wir vor allem diesen Familien enorm“, verdeutlichte Ministerin Drese.

„Im Mehrgenerationenhaus haben wir erlebt, wie wichtig es ist, dass sich Jung und Alt begegnen, Spaß miteinander haben und voneinander lernen. Das trifft für die Kinder genauso zu wie für die ältere Generation“, betonte Dahlemann. Unter dem Dach des MGH befinden sich u.a. ein Offener Treff, eine Begegnungsstätte der Senioren, eine kleine Kita, eine Tagespflege, die seniorTrainer-Agentur und die MitMachZentrale, sowie viele weitere Angebote im Rahmen der Hilfe zur Selbsthilfe. „Etwa 25.000 Menschen nutzen die vielen Angebote jährlich. Wenn Menschen füreinander da sind, stärkt das den sozialen Zusammenhalt. Dazu leistet die Volkssolidarität als Träger des Mehrgenerationenhauses eine wichtige Arbeit, die großen Respekt verdient“, sagte Drese.

Gleiches gelte für das ZERUM in Ueckermünde. Dahlemann: „Im Schullandheim mit barrierefreien Hafen am Stettiner Haff stehen Umweltbildung und konsequente Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen ganz im Mittelpunkt. Auch hier gilt: miteinander Freude haben, voneinander lernen. Von einem solchen Engagement brauchen wir noch viel mehr in Vorpommern.“

Schwerin - 16.07.2018
Quelle: Staatskanzlei