Investitionszuschuss für sozialen Wohnungsbau


Greifswald plant Investitionszuschuss für sozialen Wohnungsbau

Die Stadtverwaltung will bezahlbaren und sozialen Wohnungsbau mit zahlreichen Maßnahmen unterstützen. Sie schlägt beispielsweise vor, sozialen Mietwohnungsbau unter bestimmten Bedingungen mit einen Investitionszuschuss von 100 Euro pro Quadratmeter, maximal jedoch 100.000 Euro pro Objekt, zu fördern. Zudem sollen bei allen künftigen Bebauungsplänen, die Geschosswohnungen zulassen, Grundstücke explizit für bezahlbaren und sozialen Wohnungsbau ausgeschrieben werden. Weiterhin hat die Verwaltung mehrere Grundstücke außerhalb von Bebauungsgebieten ermittelt, die sich für den sozialen und geförderten Wohnungsbau eigen. Die Bürgerschaft soll entscheiden, ob diese zum Verkauf ausgeschrieben werden sollen. Entsprechende Beschlussvorlagen werden ab 12. November in den bürgerschaftlichen Gremien diskutiert.

„Mit den Vorlagen setzen wir das von der Bürgerschaft im April 2019 verabschiedete Maßnahmenpaket zum geförderten und sozialen Wohnungsbau ganz konkret um“, unterstreicht Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder. „Unser Ziel ist es, innerhalb des Stadtgebietes sozial durchmischte Quartiere zu errichten. Es soll aber nicht nur bei Plänen für die Zukunft bleiben, sondern wir wollen sie auch gleich in die Tat umsetzen. Mit den Vorlagen zur Gliederung der Bebauung und der Vergabe der Grundstücke im Bebauungsplan 13 (Elisenhain) sowie zur Vergabe einiger Grundstücke in der Innenstadt können unsere Ideen direkt verwirklicht werden. Wir wollen bei diesem wichtigen Thema rasch vorankommen.“

Greifswald - 08.11.2019
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald