Hitze bringt angespülte Fettklumpen zum Schmelzen


Oberbürgermeister Dr. Fassbinder fordert schnelle Entsorgung

Strandabschnitte der Universitäts- und Hansestadt Greifswald sind noch immer mit Fettklumpen verschmutzt. Betroffen sind nach derzeitigen Erkenntnissen der Strand zwischen dem Seehafen Ladebow und dem Abwasserwerk sowie ein Stück der Küste in Riemserort. Nils Möllmann vom NABU erklärte besorgt: „Auf Grund der warmen Witterung zerlaufen die Fettklumpen nun tagsüber und das Fett dringt in den Untergrund ein bzw. verflüssigt sich und kontaminiert auch das angespülte Seegras. Das bedeutet einen entsprechenden Mehraufwand bei der Sammlung und Entsorgung.“

Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder äußerte sich verärgert: „Nord Stream 2 als Verursacher muss dafür sorgen, dass die Abschnitte so schnell wie möglich gereinigt werden.“ Die Aussage des NABU zum Schmelzen der Klumpen bei den hohen Temperaturen sei sehr besorgniserregend. Er hoffe, dass die Fettklumpen unverzüglich eingesammelt und entsorgt werden und Nord Stream 2 sich nicht der Verantwortung entzieht. Der Oberbürgermeister forderte das Unternehmen auf, künftig in sensiblen Bereichen biologisch abbaubare Schmiermittel zu verwenden.

Greifswald - 30.05.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald