Greifswalder zu Gast im russischen Wyborg


Eine kleine Greifswalder Delegation reist vom 2. bis 5. August 2018 ins russische Wyborg. Ihr gehören neben Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder seine Referentin Dr. Sylvia Schönfeld und Kerstin Gebhardt, Lehrerin für Russisch und Englisch am Humboldt-Gymnasium, an. Die Greifswalder und die russischen Gastgeber wollen mögliche gemeinsame Projekte in den Bereichen Bildung, Tourismus und Kultur besprechen. Darum sind mehrere Treffen mit hochrangigen Vertretern der Stadt und des Verwaltungsbezirkes geplant.

Die Greifswalder wurden von Bürgermeister Gennadi Orlow anlässlich des 725-jährigen Jubiläums der Stadt Wyborg eingeladen. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern und das Deutsch-Russische Forum unterstützen die geplante Zusammenarbeit der beiden Ostseestädte.

Wyborg kann auf eine spannende Geschichte mit Parallelen zu Greifswald zurückblicken. Die Stadt in Karelien, gut 100 km nordöstlich von St. Petersburg gelegen, wurde von den Schweden gegründet und wechselte im Laufe der Geschichte mehrmals die Zugehörigkeit. Ab 1710 gehörte es für rund 100 Jahre zum Russischen Reich, danach erst zum Großfürstentum Finnland und später zum unabhängigen Finnland. Erst 1940 kam Wyborg wieder zur Sowjetunion.

Greifswald - 01.08.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald