Greifswald ehrt erfolgreiche Para-Leichtathleten


Greifswald ehrt erfolgreiche Para-Leichtathletinnen und ihren Trainer


Für ihre herausragenden Leistungen bei der Para Leichtathletik Europameisterschaft im August in Berlin möchte die Universitäts- und Hansestadt Greifswald die Sportlerinnen Lindy Ave und Hanna Wichmann sowie ihren Trainer Peer Kopelmann in besonderem Maße ehren. Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder lud sie ein, sich am Montag dem 17. September, um 14 Uhr ins Ehrenbuch der Stadt einzutragen.

In seiner Einladung betonte der Oberbürgermeister: „Sie kehrten von der EM nicht nur mit persönlichen Bestleistungen, sondern auch mit beeindruckenden Titel- und Medaillengewinnen zurück. Vor dieser großartigen Leistung empfinde ich tiefen Respekt, und ich gratuliere Ihnen dazu ganz herzlich. Für das deutsche Team sind Sie damit wichtige Leistungsträgerinnen, für Greifswald sind Sie außerdem Botschafterinnen, die mit sportlichen Erfolgen den Namen unserer Stadt weit über die Landesgrenzen hin bekannt gemacht haben.“

Lindy Ave und Hanna Wichmann waren die beiden einzigen Athletinnen aus Mecklenburg-Vorpommern bei der Para Leichtathletik Europameisterschaft in Berlin. Lindy Ave holte in vier Disziplinen Medaillen. Sie errang mit persönlicher Bestleistung Gold über 400 m und jeweils Silber über 100 und 200 m sowie im Weitsprung, bei dem sie mit persönlicher Bestleistung von 4,71 m den von ihr gehaltenen deutschen Rekord verbesserte.

Für Hanna Wichmann war es der erste internationale Wettkampf, bei dem sie auf Anhieb zwei Medaillen erkämpfte – Silber im Keulenwurf und Bronze im Kugelstoßen. Beide Sportlerinnen kommen von der HSG Uni Greifswald und werden von Peer Kopelmann trainiert. Ihm schrieb der Oberbürgermeister: „Sportliche Höchstleistungen auf diesem Niveau zu erzielen – dies gelingt nur unter konsequenter, fachkundiger Betreuung und Anleitung. Als Trainer der beiden Athletinnen haben Sie etwas geleistet, das weit über die sportliche Instruktion hinausgeht und viel persönliches Engagement erfordert.“

Greifswald - 12.09.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald