Gerechte Verteilung von Geld


Große Städte im Land für gerechte Verteilung von Geld bis in die kleinste Gemeinde


Die Oberbürgermeister und Bürgermeister von Schwerin, Rostock, Greifswald, Stralsund, Neubrandenburg und Wismar haben am Dienstag in Wismar über das Finanzausgleichsgesetz beraten. Ziel müsse es demnach sein, dass alle Gemeinden - auch die kleinsten - spürbar besser gestellt werden und aus den roten Zahlen kommen können. Das Land hat mit guten Argumenten, insbesondere mit den schwachen Steuereinnahmen der Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern, den Bund überzeugen können und einen deutlichen Mehrbetrag ab 2020 erreicht. Jetzt geht es darum, dass dieses Geld auch bei den Kommunen ankommt.

Bereits am Freitag treffen die Oberbürgermeister und Bürgermeister auf die Landrätinnen und Landräte. Auf einer Klausurtagung in Rostock-Warnemünde sollen im Schulterschluss diese Vorstellungen konkretisiert werden.

Von links unten im Uhrzeigersinn: Thomas Deiters, Andreas Wellmann, Silvio Witt, Alexander Badrow, Thomas Beyer, Stefan Fassbinder, Roland Methling, Dr. Rico Badenschier. (Foto: Pressestelle Hansestadt Wismar)


„Das Finanzausgleichsgesetz ist für uns das wichtigste Gesetz der nächsten Jahre. Es entscheidet darüber, ob die Städte und Gemeinden ihre Aufgaben im Sinne der Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft erfüllen können oder nicht. Es ist die Grundlage dafür, dass die Kommunen lebenswert bleiben. Wir arbeiten daher an einer Lösung für den künftigen Finanzausgleich, die dazu führt, dass alle Gemeinden auch die kleinste spürbar besser gestellt werden, aus den roten Zahlen herauskommen und endlich wieder Gestaltungskraft zurückerlangen“, so Bürgermeister Thomas Beyer.

Wismar - 15.01.2019
Quellle: Pressestelle Hansestadt Wismar