Diskutieren Sie mit! Was erwarten Sie von Europa?


Öffentliche Debatte mit Politikern und Wissenschaftlern am 24. September um 15:00 Uhr im St. Spiritus

Was erwarten die Greifswalderinnen und Greifswalder von einem vereinten Europa und welche Bedeutung hat es für unsere Region? Unter dem Titel „MV tut gut – Europa auch?“ findet am Montag, dem 24. September von 15:00 bis 16:30 Uhr eine öffentliche Diskussionsrunde im Sozio-kulturellen Zentrum St. Spiritus statt. Gemeinsam mit Wissenschaftlern und Politikern können die Bürgerinnen und Bürger diskutieren, was sie sich von Europa erhoffen, in welchen Bereichen eine finanzielle Unterstützung mit EU-Mitteln noch sinnvoll wäre, aber auch, wie man es gemeinsam gestalten kann.

Neben Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder diskutieren Dr. Wolfgang Wienkemeier vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in MV, Simon Schäfer-Stradowsky, Geschäftsführer von IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V in Berlin sowie der Europalotse im Greifswalder Technologiezentrum Alexander Schwock. Moderiert wird die Veranstaltung von der NDR-Studioleiterin in Greifswald Carola Lewering. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lokale Dialoge zur Europäischen Kohäsionspolitik“ des Rates der Gemeinden und Regionen Europas statt. Insgesamt 60 Dialoge in acht europäischen Ländern sind bis November 2018 geplant. In Deutschland nehmen neben Greifswald auch Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Stuttgart, Trier und Wuppertal daran teil.

Was ist Kohäsionspolitik?

Die so genannte „Kohäsionspolitik“ bezieht sich auf den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt. Es geht darum, Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen und den Rückstand der am stärksten benachteiligten Gebiete zu verringern. Deshalb werden hunderttausende Projekte in ganz Europa unter anderem mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) oder dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Auch Greifswald profitiert von der EFRE-Förderung. So werden der Ersatzneubau der Integrierten Gesamtschule „Erwin Fischer“ oder die geplante Radstation am Hauptbahnhof mit Geldern aus diesem Fond unterstützt.

Anmelden können sich Interessierte über die zentrale Webseite:
www.zukunft-europas.eu mit dem Anmeldecode: Dialoge2018

Greifswald - 18.09.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald