Dialyse und Endoskopie-Abteilung in Karlsburg


Eröffnung der neu gebauten Dialysestation und der Endoskopie-Abteilung im Klinikum Karlsburg

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU): Optimierung der Behandlungsmöglichkeiten für Patienten – Spitzenmedizin aus Vorpommern erfolgreich praktiziert – Klinik ist ein bedeutender Arbeitgeber für die Region

Am Mittwoch ist im Klinikum Karlsburg (Landkreis Vorpommern-Greifswald) die neu gebaute Dialysestation und Endoskopie-Abteilung feierlich eröffnet worden. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Optimierung der Behandlungsmöglichkeiten für Patienten des Klinikums. Es können neue Therapiemöglichkeiten und zeitgemäße Bedingungen für Patienten und Ärzte auf den Weg gebracht werden. Die Patientenbehandlung wird weiter aufgewertet und deutlich verbessert. Darüber hinaus wird den Bedarfen des Klinikums und der Patientennachfrage noch stärker Rechnung getragen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. „Karlsburg ist als Herz- und Diabeteszentrum ein stark nachgefragter Standort mit einem besonderen Leistungsspektrum. Das Klinikum ist ein bedeutender Arbeitgeber für die Region. Hier wird Spitzenmedizin aus Vorpommern erfolgreich praktiziert.“

Dialyseabteilung und Endoskopieabteilung fertig gestellt

Ursprünglich gab es für Dialyse-Patienten nur zwei Therapieplätze in Karlsburg. In der neueröffneten Dialyseeinrichtung, die mehrere Behandlungsräume besitzt, stehen nun neun bedarfsgerechte Therapieplätze zur Verfügung. „Besonders Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz, die häufig einer besonderen Blutwäsche (Bauchfelldialyse) bedürfen, können nun separat behandelt werden. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist von einem wachsenden Bedarf an Dialysebehandlungen auszugehen“, so Minister Glawe weiter. Darüber hinaus steht ein gesonderter Therapieraum für Patienten mit multiresistenten Keimen zur Verfügung. Infolge der Umbaumaßnahme wird auch die Abteilung Endoskopie in einem modernen Umfeld angesiedelt, das höchsten hygienischen Anforderungen genügen kann.

Wirtschafts- und Gesundheitsministerium unterstützt vor Ort

Das Gesundheitsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Landeskrankenhausgesetzes Mecklenburg-Vorpommern mit 927.000 Euro. „Die Krankenhäuser sind ein wesentlicher Bestandteil des Gesundheitslandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Gesundheitsversorgung wird sich fortlaufend auf die veränderten Bedarfe einstellen müssen. Wir brauchen eine gute Versorgungsqualität. Deshalb unterstützen wir weitere Krankenhausinvestitionen“, sagte Glawe.

25 Jahre Karlsburg - Dank an Mitarbeiter

Abschließend dankte Wirtschafts- und Gesundheitsminister Glawe den Mitarbeitern für ihr Engagement, für ihre Leistungen und für ihren Einsatz in den vergangenen 25 Jahren am Patienten. „Viele sind schon sehr lange dabei und haben die Entwicklung des Klinikums hautnah erleben dürfen und die Klinik mit aufgebaut. Die Mitarbeiter tragen erheblich dazu bei, dass es den Patienten dank ihrer intensiven medizinischen Versorgung wieder besser geht. Karlsburg hat sich einen sehr guten Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus erarbeitet“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe abschließend. Rund 500 Mitarbeiter sorgen für die medizinische Versorgung von Herz- und Diabetespatienten.

Informationen zum Klinikum Karlsburg

Seit 1994 steht die Klinik unter privater Trägerschaft der Klinikgruppe Dr. Guth. Das Klinikum Karlsburg ist eine interdisziplinäre Schwerpunktklinik für die Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen, Erkrankungen des Herzmuskels und der Herzklappen sowie sämtlicher Formen des Diabetes mellitus und seiner Komplikationen inklusive Kinder- und Jugenddiabetes.

Schwerin - 08.05.2019
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit