Bischof auf Lebensschutzdemo: Na und?


Zur Kritik am Greifswalder Bischof Hans Jürgen Abromeit wegen seiner Beteiligung am „Marsch für das Leben“ erklärt der Vorsitzende der AfD-Landesgruppe MV im Bundestag, Leif-Erik Holm:

AfD - Leif-Erik Holm

(Foto: Privat)

„Die Kritik an Bischof Abromeit ist absolut haltlos. Ein Skandal wäre es doch wohl eher gewesen, wenn er nicht an der Lebensschutz-Demonstration teilgenommen hätte. Dass man einem Bischof allen Ernstes vorwirft, sich für den Schutz des ungeborenen Lebens zu engagieren, zeigt wie hysterisch diese Gesellschaft mittlerweile ist. In meinen Augen handelt es sich um eine gezielte Kampagne gegen einen konservativen Bischof, dem ein Maulkorb verpasst werden soll. Wenn die Evangelische Kirche tatsächlich glaubt, sie könne den Mitgliederschwund mit einer Anbiederung an die Grünen stoppen, wird sie den Abwärtstrend nur beschleunigen.

Zur Wahrheit gehört übrigens auch, dass die Anti-Abromeit-Kronzeugin Liane Bednarz alles andere als neutral ist. Aus ihrer Abneigung gegen die AfD und konservative Christen hat sie nie einen Hehl gemacht. Und die AfD hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass wir den „Marsch für das Leben“, an dem in der Vergangenheit schon zahlreiche CDU-Politiker teilgenommen haben, unterstützen.

Aber bei der EKD ist in Sachen Christentum und Meinungsfreiheit wohl Hopfen und Malz verloren. Der Beschluss, keine AfD-Politiker mehr auf evangelischen Kirchentagen zuzulassen, ist eine Kapitulation vor dem linken Zeitgeist. Dass die AfD die einzige Partei ist, die sich für Familie und Lebensschutz stark macht, ist diesen verblendeten Kirchenfürsten offensichtlich egal.

An Bischof Abromeit appelliere ich, sich nicht mundtot machen zu lassen. Die Gläubigen haben Bischöfe verdient, die sich offen für das Leben, für den Schutz ungeborener Kinder einsetzen.“

Schwerin / Berlin - 27.09.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Deutschen Bundestag