90 Maßnahmen durch Ortsteil-Budget gefördert


Bereits 90 Maßnahmen durch Ortsteil-Budget gefördert

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat im vergangenen Jahr erstmals einen Bürgerhaushalt eingeführt. Jährlich sind im Haushalt dafür insgesamt rund 68.000 Euro eingeplant. Die einzelnen Ortsteilvertretungen können selbst entscheiden, welche Projekte in ihrem Stadtteil wichtig sind und gefördert werden sollen. Dafür stehen ihnen ein Sockelbetrag von 5.000 Euro und ein Zuschuss abhängig von der Anzahl der Einwohner zur Verfügung. Einrichtungen, Vereine oder einzelne Bürger können entsprechende Anträge stellen, die dann geprüft werden, ob sie umsetzbar sind. Das Ortsteilbudget wurde auf Anhieb gut angenommen. Allein im vergangenen Jahr wurden ab September 50 unterschiedliche Maßnahmen bewilligt, in diesem Jahr sind es bis Juni bereits 40. Die Hälfte der Maßnahmen kommt Kindern und Jugendlichen zugute.

Eines der Projekte, das mit insgesamt 2.300 Euro gefördert wurde, sind Wände für legales Graffiti im Jugendzentrum Klex. Wie Tino Höfert vom Stadtjugendring sagte, werden die beiden Flächen von je 10 und 15 Metern Breite von den Jugendlichen rege genutzt. Auch der Verein Medienzentrum Greifswald e.V. profitiert von dem Budget. Er konnte für rund 2.000 Euro drei Tablets anschaffen, die bei unterschiedlichen Projekten mit Jugendlichen zum Einsatz kommen – unter anderem auch in der Computerspielschule. Vom 6. bis 10. August führt der Verein im Klex einen „Programmierworkshop“ durch, an dem sechs Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren teilnehmen. Beide Anträge wurden durch die Ortsteilvertretung Innenstadt eingebracht.

Greifswald - 03.08.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald