Datenkrake "Luca-App"


Geklaute Programmmodule und Datenschutzbedenken

Laut einem Artikel des Onlineportales „Der Welt“ haben die Macher der Corona-Warn-App „Luca“ zugegeben, dass wesentliche Bestandteile der App einfach zusammenkopiert wurden. Dazu erklärt der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

AfD - Thomas de Jesus Fernandez

(Foto: Privat)

„Aus sicherheitspolitischen Bedenken haben wir bereits früh vor dem Einsatz der sogenannten ‚Luca-App‘ gewarnt. So ist unklar, wie die App die Nutzer-Daten verarbeitet und verschlüsselt. Wie werden die Daten weiterverarbeitet und an wen weitergegeben? So haben nicht nur wir, sondern auch führende Datenschützer Sorge geäußert.

In den letzten Wochen feierte die Culture4life GmbH mit ihrer ‚Luca-App‘ Verkaufserfolge. So hat sich auch die Landesregierung für die zweifelhafte App entschieden und teuer mit unserem Steuergeld bezahlt. Doch damit nicht genug: Wie jetzt herauskam, haben die Macher sich vorrangig bei kostenlosen Open-Source-Programmmodulen bedient und die App wild zusammenkopiert. Eigene Entwicklungsleistung? Fehlanzeige! Dabei waren die Programmierer so dreist, kurzerhand die Lizenz- und Urheberrechtshinweise der fremden Codes zu entfernen und letztendlich als eigene zu verkaufen.

Ausgerechnet Ministerpräsidentin Schwesig präsentiert in einem Werbevideo stolz die teuer erworbene ‚Luca-App‘. Kein Wort über die berechtigten Datenschutzbedenken, keine vorab erfolgte Prüfung des Unternehmens und Zustandekommen der App. Eine Frechheit! Schwesig spielt zusammen mit Rapper Smudo Werbeträgerin für ein Unternehmen und verplempert zusätzlich für eine mehr als zweifelhafte App weiteres Steuergeld. Einer Ministerpräsidentin mehr als unwürdig!“

Schwerin - 01.04.2021
Quelle: AfD Landesverband Mecklenburg-Vorpommern